Großer Umbruch beim SV Werl-Aspe

Salzufler Vorstädter gehen mit 13 neuen Akteuren in die neue Spielzeit

Bad Salzuflen/Werl-Aspe (ruko). Großer Umbruch beim Lemgoer A-Ligisten SV Werl-Aspe, der gleich mit 13 Neuzugängen in die neue Spielzeit geht.

Bildquelle: Redaktion
SV-Trainer Lars Bürger freut sich über die neue Energie, die sein Team aufweist.

Neu im SV-Kader Leon Eikermann (Offensiv), Yannik Brandenburg (Offensiv), Malik Rosi (zentrales Mittelfeld), sie alle kommen aus der A-Jugend des SV Werl Aspe, Paul Erik Vinzelberg (TW), Nicolas Mosig (TW), Elchan Mustafaev (Defensiv), Johannes Schubert (Defensiv), Justin Reissmann (zentrales Mittelfeld), Merwan Osso (Offensiv), Stanislav Kibernik (Co-Trainer), kommen alle vom SV Wüsten, Ole Seipt (Offensiv/TuS Bexterhagen), Jakub Zejglic (zentrales Mittelfeld) und Neamy Basel (zentrales Mittelfeld), beide kommen vom TuS Helpup.

Mit Mustafa-Kaan Gönültas, Melih Topuz (beide TSV Schötmar), Finn Jordan und Fynn Steinke (beide umgezogen) haben vier Spieler den Verein verlassen. Kai Kassner (TW-Trainer) hat sein Karriereende verkündet.

„Da wir im Kader einen ersten Umbruch vorgenommen haben, wird es nun zunächst darum gehen, die vielen neuen Spieler schnellstmöglich in die Mannschaft zu integrieren. Dabei sind Zusammenhalt und Geschlossenheit für uns von zentraler Bedeutung. Auf dem Platz wollen wir vor allem für zwei Dinge stehen: Arbeit und Vollgas. Für Siege zu kämpfen, füreinander einzustehen und als Team geschlossen aufzutreten, das sind Werte, die uns auszeichnen sollen. Wenn wir das schaffen, ist ein Platz unter den ersten vier möglich“, so SV-Trainer Lars Bürger, der die Asper seit 2023 trainiert, zu den Aussichten für die neue Saison.

„Mir gefällt die neue Energie im Team!“

Bürger schaut optimistisch auf den die neue Saison: „Mir gefällt die neue Energie im Team. Ich sehe Spieler, die voller Begeisterung und Ehrgeiz sind. Niemand ist zufrieden und genau das braucht es. Hinzu kommt, dass wir personell breiter aufgestellt sind und inzwischen verschiedene Spielertypen im Kader haben. Dadurch sind wir variabler geworden und können in unserem Spiel flexibler agieren. Wir wollen uns natürlich in allen Bereichen weiterentwickeln. Wenn wir es schaffen, mehr Kreativität und offensive Durchschlagskraft in unser Spiel zu bringen, können wir in der neuen Saison noch stärker auftreten. Gleichzeitig müssen wir konstanter werden. In der vergangenen Saison haben wir nach sehr guten Spielen zu oft Rückschläge erlebt und gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner zu viele Punkte liegen lassen. Daran wollen und müssen wir arbeiten“.

Als Favoriten auf den Titel hat der SV-Trainer gleich mehrere Teams auf dem Schirm: „Mit Blick auf die Titelfrage sehe ich mehrere Mannschaften vorne. Der TSV Schötmar hat sich qualitativ gut verstärkt Der TuS Lipperreihe II bringt weiterhin viel spielerische Qualität mit und der TuS Brake hat in der vergangenen Saison gezeigt, welches Potenzial in der Mannschaft steckt. Aber auch die Eintracht aus Lemgo und der TSV Kirchheide mit seiner jungen Mannschaft und dem erfahrenen Trainer Schulze sind mit im erweiterten Kreis“.

„Bleibt unser Anspruch mittelfristig überkreislich zu spielen!“

Natürlich will der SV möglichst auch wieder überkreislich spielen, daraus macht Bürger keinen Hehl: „Auch mittelfristig bleibt es unser Anspruch zu versuchen, den Verein überkreislich zu vertreten. Entscheidend dafür ist, dass wir unserem eingeschlagenen Weg treu bleiben: Wir wollen Spieler aus den eigenen Reihen entwickeln und möglichst viele Akteure aus dem Raum Bad Salzuflen in unsere Mannschaft integrieren. Das begrenzt zwar die Möglichkeiten bei der Kaderplanung, ist aber eine bewusste und nachhaltige Entscheidung. Dass aktuell rund 90 Prozent unseres Kaders aus der Region kommen, macht uns deshalb besonders stolz“.

Die insider-Prognose:

Schafft es Bürger die vielen Neuzugänge, die durchaus Potential haben, schnell in das Team zu integrieren, wird der SV mit zu den Teams zu zählen sein, die weit oben in der Tabelle mitspielen werden. Klar dürfte sein, dass diese Truppe mit jeder Mannschaft aus der Liga mithalten kann. In der vergangenen Saison hatte der SV Probleme konstant aufzutreten. Wenn es die Asper in dieser Beziehung besser machen, die Spannung über die gesamte Saison hochgehalten werden kann, ist das gesteckte Zeil einen Platz unter den ersten vier zu belegen sicherlich allemal drin.  

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