Hexenwahn…

Aberglaube zum Feierabend im Lippischen Landesmuseum / Foto: Sabine Herzog

…und Aberglaube zum Feierabend – After-Work Führung – Do., 11. Okt., 17 Uhr, Lippischen Landesmuseum Detmold –

Detmold. Wer hat Angst vor schwarzen Katzen? Vor einem Freitag, dem 13.? Heute wohl nur noch wenige. Dabei sind Vorstellungen von Symbolen die Glück oder Unglück bringen so alt wie die Menschheit. Hinter dem Aberglauben hat sich meist der Wunsch verborgen, Unbekanntes oder Bedrohliches zu erklären. Bestimmte Handlungen dienten dazu, Unheil zu bannen und das Glück herbeizuführen. Der Begriff Aberglaube ist bereits seit dem 12. Jahrhundert belegt. Zu jener Zeit galt die Farbe Gelb als Vorzeichen für Unglück und Tod, weshalb man geliebten Menschen nichts Gelbes schenken sollte. Lassen sich Raben auf einem Hausdach nieder, wird einer der Bewohner krank. Auch die Rufe von Kauz und Uhu künden drohendes Unheil an.
Warum die Leute im Mittelalter an so etwas glaubten? Die Antworten gibt es in der After-Work Führung. Los geht es am Donnerstag, dem 11. Oktober, um 17 Uhr, die Teilnahme kostet drei Euro zuzüglich Eintritt.
Übrigens: auch Uhrzeiten sind mit Ängsten und Aberglauben verbunden. Mitternacht ist die Stunde, in der die Geister sich erheben, wüten Dämonen, Gespenster und Tote. Keine Sorge, 17 Uhr ist eine völlig ungefährliche Zeit.
Da die Teilnehmerzahl bei diesem Rundgang begrenzt ist, wird um Voranmeldung gebeten: 05231 9925 0 oder shop@lippisches-landesmuseum.de

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