Lemgo/Brake (ruko). Mit 0:0 endete das Kellerderby zwischen dem TuS Brake und dem TSV Kirchheide. Am Ende für beide Teams zu wenig im Abstiegskampf.

Auf dem gut gefüllten Braker Walkenfeld sahen die Zuschauer eine ernüchternde erste Hälfte, in der Torchancen hüben wie drüben so selten waren wie Kamele in der Arktis. Beide Teams scheuten das Risiko, wollten auf keinen Fall einen Gegentreffer kassieren. Lediglich der aus Hamburg eingeflogene Christian Nagel hatte so etwas wie eine Chance für die Braker auf dem Fuß, doch er verstolperte den Ball frühzeitig.
Auch nach dem Wechsel waren Torchancen in diesem Kellerduell weiter Mangelware. Der TSV von der Spielanlage gar nicht mal schlecht, doch vor der „Box“ war dann Schluss für die Kuckelkorn-Jungs. Es fehlte einfach die Durchschlagskraft. Brake hatte in Hälfte zwei durch Nagel noch eine kleine Möglichkeit zu verzeichnen. Der TSV hätte bei optimalem Verlauf durch Baum zu einem Treffer kommen können.
„Sicherlich kein so guter Ausgang für uns. Wichtig war es aber, dass wir dieses Spiel nicht verloren haben“, so TSV-Obmann Gerry Zachert.
„Am Ende zu wenig für uns. Wir hätten einen Heimsieg gebraucht, sind aber heute auf einen defensiv starken Gegner getroffen, der in der Rückrunde erst vier Gegentreffer hinnehmen musste. Wir sind aber noch weiter im Rennen, was den Klassenerhalt betrifft“, so TuS-Spielertrainer Alex Kirsch.
„Ein Punkt gegen Kirchheide ist einfach zu wenig. Wir hatten in der 2. Halbzeit nur eine richtige Torchance durch Christian Nagel. Ansonsten nur nach vorne, langer Hafer, kein wirklicher Spielaufbau bzw. Spielzüge. Zu einfach unser Spiel nach vorne und von Kirchheide leicht zu verteidigen“, so Brakes enttäuschter Geschäftsführer Michael Berge.
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