Richtfest in der Laubke gefeiert

Freuen sich über das Richtfest: (von links) Bürgermeister Markus Baier, I. Beigeordneter und Kämmerer Frank Limpke, Christina Bensel vom TuS Laubke, Architekt Norman Rackisch, Geschäftsbereichsleiter Karl Wessel und Ulrich Kramer von der Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek.

Lemgo. Die Vorfreude ist schon groß: Im ersten Quartal 2023 soll der Neubau der Mehrzweckhalle in der Laubke fertig sein, hat Architekt Norman Rackisch von der Gebäudewirtschaft Lemgo in Aussicht gestellt. Gute Aussichten für die zahlreichen Sportgruppen und die Nachbarschaft, die den Neubau regelmäßig nutzen werden.
Dass etwas geschehen muss, war schnell klar, beschreibt Bürgermeister Markus Baier die Situation nach Sturm „Friederike“, der die alte Halle unbenutzbar gemacht hatte. Politik und Verwaltung waren sich einig, dass es einen Neubau geben muss, war doch eine Renovierung der alten Halle wegen Schadstoffen, der alten Heizung und fehlender Dämmung keine Option. „Das Vereinsleben in der Südstadt ist sehr aktiv, der Belegungsplan für die alte Halle war stets voll – uns war klar, das muss fortgeführt und gefördert werden. Auch wenn die Fördermittel, über die wir uns am Ende freuen durften, eine Verzögerung in den Prozess gebracht haben, bin ich sehr glücklich, dass es mit dem Bau nun so gut und zügig vorangeht“, erklärte der Bürgermeister.
Christina Bensel vom TuS Laubke und Ulrich Kramer von der Nachbarschaft Laubke-Pahnsiek dankten den beteiligten Baufirmen, Politik und Verwaltung für den guten Bauverlauf und die Stärkung von Lemgo-Süd. Der TuS Laubke verschiebt sogar seine Feier zum 50-jährigen Jubiläum des Vereins von diesem auf das kommende Jahr, um damit die neue Heimat des Vereins einzuweihen.
Auch Architekt Norman Rackisch von der Gebäudewirtschaft Lemgo nutzte das Richtfest dazu, den Fachplanern sowie Baufirmen seinen Dank für die gute Zusammenarbeit auszusprechen. Der Architekt nannte noch einmal die wichtigen Details des Neubaus. Der Sportfußboden wird gleichermaßen geeignet sein für Tanzsport, Gymnastik und ähnliche Sportarten. Gemeinschaftsraum und Sporthalle sind zukünftig unter demselben Dach, können aber durch eine flexible Wand voneinander getrennt und gleichzeitig genutzt werden. An den Gemeinschaftsraum grenzt eine Terrasse mit einer Gabionenwand als Sicht- und Lärmschutz. Das Pultdach der Halle ist größtenteils begrünt, lediglich im oberen Bereich gibt es Photovoltaik-Elemente. Das installierte Be- und Entlüftungssystem dient gleichzeitig der Wärmerückgewinnung. Das Behinderten-WC ist auch von außen zugänglich.
Erfreulich: Der geplante Kostenrahmen von 2,5 Millionen Euro wird voraussichtlich eingehalten. Nach der Fertigstellung der Mehrzweckhalle werden die alte Halle und der alte Gemeinschaftsraum abgerissen. Es ist angedacht, die freie Fläche auf dem Grundstück für eine gemischte Nutzung mit wohnbaulicher Entwicklung, beispielsweise altersgerechtes Wohnen, zu nutzen.