Bildquelle: Stadt LemgoLemgo. Vielfältig waren die Themen der 1. Lemgoer Jugendkonferenz. Über 120 Kinder und Jugendliche haben gemeinsam Themen und Vorschläge erarbeitet, wie sie Lemgo besser machen wollen. Bürgermeister Markus Baier, 1. Beigeordneter und Kämmerer Frank Limpke und die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses waren ihr aufmerksames Publikum. Die Themen der Jugendkonferenz bestimmten die Kinder und Jugendlichen selbst. Bei der großen Ideensammlung am Anfang hatten alle Vorschläge die Chance, für die weitere Ausarbeitung gewählt zu werden. So standen auch Ideen wie ein Eiswagen, der durch die Stadt fährt, Mülleimer im Stadtwald, ein späterer Schulbeginn und ein respektvollerer Umgang im Schulalltag zur Auswahl. Die Projekte, die es in die große Runde geschafft haben und im Juni der Politik präsentiert werden, sind aber andere. Die Themen mit den meisten Stimmen waren am Ende teilweise sehr konkret und umfangreich. So wünschten sich die Konferenzteilnehmenden unter anderem ein umfassendes Rauchverbot in der Öffentlichkeit mit klar abgegrenzten Bereichen, wo das Rauchen noch erlaubt ist, Überdachungen für Fahrradständer und ein Baumpflanzprojekt. Auch eine Kampagne zum Thema „Sicherheit für Frauen“ begeisterte eine Mehrheit. Die Jugendkonferenz ist der Nachfolger des langjährig erprobten Beteiligungsformats „Jugendforum“. Zur Jugendkonferenz waren alle Lemgoer Kinder und Jugendlichen der Jahrgänge 2009 bis 2016 eingeladen. Zunächst wurden in nach Altersspannen getrennten Gruppen Ideen erarbeitet und dann die drei Favoritenideen im Plenum vorgestellt. Danach haben die jungen Leute in Arbeitsgruppen ihr Lieblingsthema ausgefeilt, unabhängig vom Alter. In den kommenden Wochen erfolgt eine Evaluation der Jugendkonferenz für zukünftige Formate. Die ausgearbeiteten Ideen werden die Kinder und Jugendlichen am 9. Juni in der Sitzung des Jugendhilfeausschusses präsentieren. Die Politik wird sich mit den Möglichkeiten der Umsetzung beschäftigen.








