Detmold: Handgranate musste gesprengt werden

Detmold. Ein 27-jähriger Detmolder fand bei Aufräumarbeiten im Keller eines Hauses in der Willi-Hofmann-Straße am frühen Samstagabend gegen 17:30 Uhr eine Handgranate. Die hinzugerufenen Polizeibeamten alarmierten daraufhin den Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bundespolizei. Bis zum Eintreffen der Spezialisten wurde die Granate durch den kommunalen Ordnungsdienst der Stadt Detmold bewacht und gegen unbefugten Zugriff gesichert. Nachdem die Bundespolizei am EO eingetroffen war, stellte sich heraus, dass es sich vermutlich um eine scharfe Kriegsgranate gehandelt hat und dass diese gesprengt werden muss, da ein längerer Transport zu gefährlich war. Zu diesem Zweck wurde durch das zusätzlich alarmierte THW aus Detmold eine Grube auf einem abgelegenen Feld ausgehoben, in welcher der Kampfmittelbeseitigungsdienst die Granate schließlich kontrolliert gegen 01:45 Uhr sprengte. Es ist niemand zu Schaden gekommen und es bestand während des Einsatzes zu keiner Zeit eine Gefahr für die Bevölkerung.

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