Neues Angebot sehbeeinträchtigte Menschen: „Blind Date“ im Junkerhaus

Anhand von Beschreibungen und Tastmodellen entstanden Eindrücke der künstlerischen Arbeit von Karl Junker.

Lemgo. Der Duft nach altem Holz, gedämpfte Schritte und knarzende Dielen: Im Junkerhaus herrscht eine besondere Atmosphäre. Diese vermittelt sich eben nicht nur über das, was man dort vielleicht sehen kann, sondern auch über die anderen Sinne. Kürzlich hat sich die Gruppe „Blind Date“, in der Menschen mit Sehbehinderungen und Blindheit zusammenkommen, auf diese Erfahrung eingelassen. Gemeinsam mit dem Team des Junkerhauses mit Vermittlerin Karin Wedeking wurden sich das Haus und der künstlerische Nachlass Karl Junkers erschlossen. Anhand von Beschreibungen und Tastmodellen entstanden Eindrücke der künstlerischen Arbeit. Sogar auf eine kleine Italienreise voll mediterraner Düfte folgte die Gruppe Junker. Ein angeregter Austausch zu Junkers Alltag, der Geschichte des Hauses nach dessen Tod, dem Abbau von Barrieren in Museen und in der Gestaltung von geführten Rundgängen rundete den Besuch ab. Daraus entsteht nun ein neues Vermittlungsangebot im Junkerhaus, das sich gezielt an blinde und sehbeeinträchtigte Menschen und deren Angehörige richtet. Mehr Informationen zur Buchung der Führung gibt es auf der Website des Museums (junkerhaus) oder telefonisch (0 5261 – 213 166).

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