Vorsicht Schockanruf: So schützen Sie sich vor Betrug

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Ihre Tochter sitzt in Untersuchungshaft, nur durch eine sofortige Kaution kommt sie frei!“ oder „Aus Sicherheitsgründen wurde Ihr Konto vorübergehend gesperrt. Bitte aktualisieren Sie Ihre Zugangsdaten!“: Mit solchen dramatischen Lügengeschichten versuchen Kriminelle, Menschen am Telefon zu überrumpeln und unter Druck zu setzen. Dabei geben sie sich häufig als Mitarbeitende von Polizei, Kreditinstituten oder Staatsanwaltschaft aus. Besonders hinterlistig: Mithilfe Künstlicher Intelligenz lassen sich Stimmen von Angehörigen täuschend echt imitieren. Ziel ist es immer, an Geld oder vertrauliche Informationen zu gelangen.

Tipps für mehr Sicherheit: 

  • Bewahren Sie eine gesunde Skepsis, vor allem bei überraschenden oder beunruhigenden Anrufen.
  • Händigen Sie nie Geld oder Wertsachen an fremde Personen aus.
  • Geben Sie keine Passwörter, PINs, TANs oder Kontonummern weiter.
  • Seriöse Behörden oder Institute fordern telefonisch weder Zahlungen noch vertrauliche Daten an.
  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Kriminelle arbeiten gezielt mit Angst und emotionalem Stress. Bleiben Sie ruhig und besonnen.
  • Vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und legen Sie auf, wenn Ihnen etwas merkwürdig vorkommt. Das ist nicht unhöflich, sondern klug.
  • Rufen Sie die angeblich betroffene Person direkt unter der Ihnen bekannten Nummer an.
  • Vereinbaren Sie ein Familien-Kennwort oder eine Sicherheitsfrage, die nur Eingeweihte beantworten können, etwa: „Wie hieß unser erstes Haustier?“.
  • Informieren Sie bei Verdacht die Polizei und erstatten Sie Anzeige.
  • Wenn Sie Bankdaten weitergegeben haben, sperren Sie sofort Konto und Karten. Entweder bei Ihrem Kreditinstitut oder rund um die Uhr beim Sperr-Notruf 116 116*.
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