Lemgo/Kirchheide (ruko). Der überraschende 1:0-Sieg im Kreispokalhalbfinale gegen die SG Hörstmar-Lieme hat den TSV Kirchheide scheinbar motiviert. Mit 2:1 war der abstiegsbedrohte Klub daheim gegen den TuS Leopoldshöhe siegreich und konnte so die ersten Punkte überhaupt in diesem Jahr auf der Habenseite verbuchen.

Alles im Blick: Leos Julian Wigand. Rechts Jonathan Belke.

„Ein immens wichtiger Sieg für uns. So konnten wir den freien Fall stoppen und sind nicht noch mehr in den Tabellenkeller abgerutscht“, atmet TSV-Obmann Gerry Zachert tief durch. „Der Sieg gegen Hörstmar war gut für die Moral, das hat man am Sonntag gemerkt“, so Zachert weiter. Die Leos begannen druckvoll und Kirchheide hatte Glück, dass Keeper Andreas Siebert gleich zu Beginn eine gute Chance der Gäste vereiteln konnte. Der TSV widerstand dem anfänglichen Sturmlauf der Gäste und konnte mit einem 0:0 in die Pause gehen.

Nach dem Wechsel entwickelt sich ein regelrechter Abnutzungskampf, in dem zunächst die Gäste die besseren Karten hatten. In der 72. Minuten klinkte Jan-Moritz Reh zum 1:0 für den TuS ein. Zwei Minuten später wurde dem TSV ein Foulelfmeter zugesprochen, den Florin Schiller aber verballerte. In der 82. Minute zeigte der Unparteiische erneut auf den Punkt. Ein Handspiel der Leos sorgte für die erneute Chance der Kirchheider auf den Ausgleich. Diesmal trat Thomas Dick an und traf. Als sich beide Seiten schon mit einem Remis abgefunden hatten, schädelte der eingewechselte Sascha Wotzke nach einer Ecke zum vielumjubelten 2:1 für die Kirchheider ein (90.). „Ein glücklicher aber nicht unverdienter Sieg. Diesmal hatten wir endlich mal das nötige Quäntchen Glück“, stellt Zachert fest.

Berichte über die weiteren Spiele des Spieltags in den Lemgoer Fußball-Kreisliga A in der aktuellen Ausgabe der Lippischen Wochenschau/sportinsider. Jeden Donnerstag im Zeitschriftenhandel, Kiosk und vielen Tankstellen erhältlich.