Lemgo (ruko). „Endlich konnten wir mal wieder mit einem Heimsieg glänzen. Der letzte liegt 3 ½ Monate zurück. Das haben wir gegen Aspe gewonnen“, atmete Lemgos Coach Benni Rawe nach dem 3:1-Erfolg gegen den TuS Lockhausen tief durch.

Luftkampf: Lemgos Vitali Rachlinski überspringt Lars Valentin Sundermann.

Lockhausen war mit Personalsorgen in die Hansestadt gereist, musste so auch auf Alt Herren-Spieler zurückgreifen, konnte sich aber zunächst gar nicht mal schlecht gegen die Lemgoer behaupten, die einige Zeit brauchten, um ins Spiel zu finden. In der 38. Minute dann die nicht unverdiente Führung für die Platzherren. Alan Namo traf zum 1:0. Gleichzeitig auch der Pausenstand in dieser Partie.

Im zweiten Spielschnitt verhinderte zunächst Lockhausens Keeper Florian Stuke einen höheren Rückstand seiner Elf. Lemgo hatte zirka 15 Torabschlüsse in dieser Partie zu verzeichnen und zweimal half Stucke das Aluminium bei Schüssen von Jan Ehlert, der in beiden Fällen die Querlatte des Lockhausener Tores anvisierte. Spät, in der 80. Minute, fiel das 2:0 für die Lemgoer durch einen Treffer von Jonas Zych. Wer jetzt glaubte der Drops in dieser Partie wäre gelutscht, musste sich eines Besseren belehren lassen, denn Dennis Kalinasch gelang zwei Minute vor Spielende der 2:1-Anschlusstreffer. Zuvor musste schon TBV-Keeper Christian Sawert all sein Können bei einem Schuss eines Lockhausener aufbringen. Lockhausen hätte nach einer Ecke sogar noch zum 2:2 kommen können, doch Jan Ehlert setzte mit seinem Treffer zum 3:1 in der 90. Minuten endgültig den Deckel auf dieses Spiel.

„Am Ende sicherlich ein verdienter Sieg, doch wir hätten uns diese Schlussphase ersparen müssen. So etwas darf nicht passieren, dass wir uns das Spiel noch beinahe aus der Hand nehmen lassen. Wir haben es unnötig spannend gemacht. Mit Pech hätten wir heute hier noch Punkte abgegeben“, bemängelt TBV-Trainer Benni Rawe.

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