Tessa van Zijl konnte sich im Spiel gegen den HC viermal in die Trefferliste eintragen, möchte diese Quote im anstehenden Match gegen Oldenburg natürlich erhöhen.

Blomberg (ruko). Die so famos in die Bundesligaserie gestartet HSG Blomberg-Lippe musste nun den ersten richtigen Dämpfer in dieser Saison hinnehmen, zwar nicht in einem Ligaspiel, sondern im Achtelfinale des DHB-Pokals. Die HSG hatte daheim im Spiel gegen den Thüringer HC nicht den Hauch einer Chance, ging nach 60 Minute mit 22:30 regelrecht unter.


Lange
Pause folgt


Nun steht für die HSG in der Bundesliga eine englische Woche an. Am kommenden Samstag ist um 16.30 Uhr der VfL Oldenburg zu Gast in der Halle an der Ulmenallee. Nur vier Tage später kommt es zu einer Neuauflage des Spiels gegen den Thüringer HC, der am Mittwoch, 13. November, um 19.30 Uhr erneut in der Nelkenstadt zu Gast sein wird. Nach diesem Spiel folgt eine lange Pause. Die HSG-Ladys werden aufgrund der WM in Japan erst wieder am 27. Dezember in der Bundesliga aktiv sein, dann wird Neckarsulm zu Gast sein. „Zunächst legen wir natürlich voll unsere Fokus auf das Spiel gegen Oldenburg. Der VfL hat in dieser Saison viele Verletzte zu beklagen. Auch Katrin Pichelmeier, die uns zum Ende der letzten Serie verlassen hat, war lange nicht einsatzbereit. Dennoch, der VfL stellt ein gutes Team. Wenn wir erfolgreich sein wollen, dann müssen wir vor allen Dingen besser verteidigen als noch im Spiel gegen Thüringen“, so HSG-Coach Steffen Birkner, der, Stand der Dinge, in personeller Hinsicht aus dem Vollen schöpfen kann.

Im Spiel gegen Thüringen war es die famose Deckung der Ostdeutschen, die maßgeblich dafür ausschlaggebend war, dass die Partie schon zur Pause beim Stand von 17:8 für die Gäste quasi entschieden war. Zudem war die Fehlerquote im HSG-Team einfach zu hoch, immer wieder biss man sich in der Deckung der Thüringerinnen fest und auch die Deckung zeigte sich nicht sattelfest.

Im zweiten Spielabschnitt lief es dann zwar etwas besser für die Gastgeberinnen, was aber auch dem geschuldet war, das der HC einen Gang runter schaltete. „Wir haben heute gegen einen richtige guten Gegner verloren, der eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis gestellt hat. Um gegen solch ein Topteam der Liga zu bestehen, muss einfach alles passen“, zeigt sich Birkner beeindruckt vom Auftritt des HC. Für Birkner und seine Damen heißt es jetzt aus diesem Spiel zu lernen, um dem HC am 13. November mehr Paroli bieten zu können. „Wir müssen einfach geduldiger im kommenden Match gegen den HC spielen und versuchen der gewaltigen Rückraumkraft des Thüringer Teams mehr entgegenzusetzen als in der vergangenen Partie“, weiß der HSG-Coach.

HSG-Tore gegen Thüringen: Kira Schnack (1), Laura Rüffieux (1), Merle Heidergott (3), Munia Smits (1), Tessa van Zijl (4), Kamila Kordovska (5/4), Celine Michielsen (1), Ndidi Agwunedu (2), Emelyn van Wingerden (1), Silje Brøns Petersen (3).