Rassiges Kopfballduell unter den Augen von SC-Trainer Frank Biermann zwischen Salzuflens zweifachen Torschützen Jan Ehlert und Jannes Knecht.

Bad Salzuflen/Wüsten (ruko). Der TuS Leopoldshöhe bestätigt seine ansteigende Form, blieb auch im vierten Spiel in Folge ungeschlagen. Die Mannen von Chris Martens konnten dem SC Bad Salzuflen beim 2:2 in Wüsten einen Punkt abknöpfen und die Badestädter hätten sich nicht beschweren dürfen wenn es am Enden deren drei geworden wären.


Zwar fand der SC zunächst besser in die Partie und konnte schon nach drei Minuten durch einen Kopfball von Jan Ehlert mit 1:0 in Führung gehen, doch dieses Tor wirkte wie ein Weckruf für die beim 1:0 unkonzentriert wirkenden „Löwen“, die jetzt immer mehr ihre Krallen herausholten, ein gutes Pressing spielten, die Salzufler immer wieder anliefen. Die hatten mit der Spielweise der Gäste nun sichtlich Probleme und Marcel Heisler konnte in der 27. Minute zum völlig verdienten 1:1 einschieben. Die Leos wollten mehr und der SC hatte Glück, dass Luca Gentile und Moritz Reh beste Chancen für die Martens-Elf nicht nutzen konnte. Mit dem 1:1 ging es in die Pause.


„Hätte das
sofort unterschrieben!“


In der Pause folgte eine Gardinenpredigt von SC-Coch Frank Biermann, die ihre Wirkung nicht verfehlen sollte. Der SC in Hälfte zwei nun mit einer anderen Taktik. Nun wurden die Leos früh angelaufen und die Badestädter hatten mehr vom Spiel. Die besseren Möglichkeiten konnte sich aber weithin der TuS herausspielen, der in der 69. Minute durch Marlon Gamm zum 2:1 kam. Salzuflen verstärkte den Druck, konnte sich dabei aber zunächst keine so zwingenden Möglichkeiten herausarbeiten. Als die Leos dann schon mit drei Punkten frohlockten, schlug Jan Ehlert in der 86. Minute erneut zu und sicherte den Biermännern zumindest einen Punkt. „Hätte mir vor dem Spiel einer gesagt, dass wir hier einen Punkt holen würden, hätte sich das sofort unterschrieben. Nach den 90 Minuten ärgere ich mich aber schon ein wenig, dass es nicht drei Punkte geworden sind, was auch nicht unbedingt unverdient gewesen wäre, weil meine Jungs heute sehr engagiert aufgetreten sind“, so TuS-Trainer Chris Martens. Auf Salzufler Seite war man am Ende nicht unbedingt unzufrieden mit dem Erreichten.

 

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