„Mein Team hat geliefert!“

Lemgo (ruko). Einen wichtigen 1:0-Sieg fuhr der TBV Lemgo zuhause gegen Mitaufsteiger Spvg Steinhagen ein, der sicherlich als direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt einzuordnen ist.

Bildquelle: Redaktion
TBV-Neuzugang Davide Ayena rackert vorbildlich. Ein Treffer bleibt ihm aber verwehrt.    

Lemgo in diesem Match das dominantere Tesm, doch die Fans mussten bis zur Nachspielzeit warten, bevor der eingewechselte Leon Kienast zum erlösenden 1:0 eindrückte. „Wir wollten nachdem 0:7-Debakel in Lippspringe ein an anderes Gesicht zeigen. Ich habe eine Reaktion meiner Mannschaft, die eine knackige Trainings-Woche hinter sich hat, erwartet und mein Team hat geliefert. Die Art und Weise wie die Jungs aufgetreten sind, fand ich gut. Alle haben gerade, und das ist in dieser Liga wichtig, gut gegen den Ball gearbeitet. So wollen wir das sehen“, so ein zufriedener Lemgoer Coach Andreas Wiens nach der Partie.

Mit sechs Veränderungen nach dem Spiel in Lipperreihe ging das TBV-Team ins Rennen gegen den Mitaufsteiger und setzte den Gast gleich unter Druck. Trotz teilweiser gefälliger Kombinationen war den Lemgoern in Hälfte eins aber kein Tor vergönnt.

In Hälfte zwei kam Leon Kienast für Neuzugang Davide Ayena ins Spiel. Nach einem Lattenkrachen von Niklas Haupt (50.) kitzelte auch Kienast zehn Minute später das Aluminium des Gästestore, traf den Pfosten. Lemgo weiterhin spielbestimmend, doch der ersehnte Treffer wollte einfach nicht fallen, auch wenn sich der Gast in Minute 86 selbst durch eine Rote Karte dezimierte. In der 5. Minute der Nachspielzeit passte der zuvor noch in der TBV-Reserve spielende Joel Poop auf Kienast, der zum vielumjubelten Siegtreffer für die Lemgoer einschoss.

Der nächste Spieltag:

Erst Pokal, dann geht es in die Residenz

Am kommenden Sonntag kommt es nach langer Zeit wieder zu einem Lipperduell zwischen dem Post TSV Detmold und dem TBV Lemgo, bei dem die Wiens-Mannen zu Gast sind. Zuvor ist der TBV am heutigen Donnerstag im Kreispokal beim SV Werl-Aspe zu Gast. TBV-Trainer Andreas Wiens kann dabei wieder auf Hesse, Spieß und Lang zurückgreifen, darf sich über einen vollzähligen Kader freuen. „In Detmold wird nach den Unruhen wieder gute Arbeit geleistet und der TSV hat sich gut verstärkt. Unter anderem mit Jannik Rother, den wir auch gerne zum TBV gelotst hätten. Wir wissen, dass der TSV unheimlich heimstark ist, mit viel Ballbesitz agiert. Da muss das Team bereit sein zu leiden, wenn wir von dort etwas mitnehmen wollen“, so Wiens.

Der insider-Tipp: Detmold und Lemgo trennen sich 1:2-Remis.

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