Precht
Startaufstellung über 1500m. Lena-Marie-Precht (Bahn 2), Sarah Köhler (Bahn 4).

Berlin. Vom 14. – 17. November fanden die diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Schwimmen auf der Kurzbahn in Berlin statt. Die Lipperin Lena-Marie Precht aus Bad Salzuflen, die für die SG Bayer Wuppertal startet, war wieder über die Mittel- und Langstrecken am Start.

Am Mittwochmorgen machte sich das SG Bayer-Team um Trainer Michael Bryja auf den Weg in die Bundeshauptstadt nach Berlin. Dort standen die Deutschen Kurzbahnmeisterschaften in der Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark (SSE) an. Am Donnerstag stand für Precht der Start im schnellsten Lauf über die 800 Meter Freistil auf dem Programm, die sie in 8:43,62 Min. absolvierte (Platz 11). Über die 200 Meter Freistil am Freitag erreichte sie eine Zeit von 2:03,30 Min. Auch am Samstag startete sie im schnellsten Lauf, dann über die 1500 Meter Freistil. Dieser Lauf sollte ein außergewöhnliches Rennen werden. Im Verlauf des Rennens wurde schnell deutlich, dass die derzeit schnellste deutsche Langstreckenschwimmerin Sarah Köhler auf Weltrekordkurs lag. Animiert von den Zwischenständen durch den Hallensprecher, entwickelte sich eine unglaubliche „Welle der Begeisterung“ auf den Rängen, die die Schwimmerin bis ins Ziel zum Weltrekord in einer unglaublichen Zeit von 15:18,01 Min. trug. Precht schlug in diesem Rennen in 16:26,60 Min. als Siebte an und bestätigte in diesem Lauf annähernd ihre zuletzt guten Trainingsleistungen. Am Sonntagmorgen ging es dann für sie weiter über die 400 Meter Freistilstrecke, in der sie in 4:19,14 Min. anschlug und damit im vorderen Mittelfeld landete.

Mit ihren gezeigten Leistungen war Lena-Marie Precht nach den vier anstrengenden Wettkampftagen nicht ganz zufrieden. „Nach den Trainingsleistungen hätte ich eigentlich bessere Zeiten erwartet. Zumal ich im Vorfeld in der Qualifikation bereits schnellere Zeiten geschwommen bin. Nur mit der Zeit über die 1500 Meter Freistil war ich annähernd zufrieden. Das Rennen wird mir natürlich in besonderer Erinnerung bleiben. In einem Weltrekordrennen dabei sein zu dürfen, ist schon etwas ganz Besonderes.“ Nach einem trainingsfreien Tag stand die nächste Trainingswoche in Wuppertal auf dem Plan.