Team HandbALL unterliegt der SGSH Dragons

Thore Oetjen beim Wurfversuch im Spiel gegen die SGSH Dragons. Foto: Max Grote/grote-fotografie.de

Augustdorf (THL). Mit 26:27 verloren die Lipper gegen das Team aus dem Sauerland. Knapp war es am Ende, dennoch musste das Team HandbALL nach 60 Minuten in die Niederlage gegen die SGSH Dragons einwilligen. „Schade, dass wir verloren haben. Das hätte von unserer Seite auch anders laufen können“ so Trainer Matthias Struck nach dem Spiel. In der Tat war es ein enges Spiel, in dem mal die Gäste, mal die Gastgeber vorlegten. Am Ende lagen die Vorteile dann auf Seiten der SGSH, bei denen Mittelmann Jan König mit drei Treffern in der Schlussphase die Partie zugunsten seines Teams entschied.

„Wir haben, auch emotional, schwer ins Spiel gefunden. Wir haben uns gedanklich sehr viel mit der offensiven Abwehr von Schalksmühle auseinandergesetzt, die sie auch sehr zweikampfstark geführt und sehr offensiv unsere Rückraumspieler angenommen haben“, so THL-Trainer Struck. „Wir sind nicht so richtig in den Spielfluss gekommen, da fehlte vielleicht über die 60 Minuten einfach dieser Funke, der das Feuer auf der Platte hätte entfachen müssen.“

„Das hätten wir gebraucht, damit wir mehr ins Tempospiel kommen und einfach aggressiver in der Deckung werden, dass wir mit mehr Überzeugung in die Zweikämpfe reingehen“, fasste Matthias Struck nach dem Spiel zusammen. „Ich glaube, das Abtasten im Angriff mit der offensiven Deckung hat sich auch in unser Abwehrspiel übertragen, sodass in der Deckung der letzten Kampf, dieser letzte Einsatzwillen, unbedingt an diesen Ball zu kommen, gefehlt hat.“

Vor der Pause lag das Team HandbALL mehrmals mit drei Toren vorne und verteidigte auch nach dem Seitenwechsel zunächst die Führung. Nach dem 20:20 in der 46. Minute allerdings wechselte die Führung zu den Gästen. Das 22:22 durch Christian Herz war der letzte Ausgleich. Zwar blieb es bis zum Schluss eng, die Gastgeber probierten alles, auch mit sieben Angriffsspielern, aber leider verlor das Team HandbALL in der Endabrechnung mit einem Treffer.

„Ich denke, das wird die Mannschaft auch gut selber reflektieren können“, so Matthias Struck abschließend. „Auch im Sieben gegen Sechs haben wir sehr zurückhaltend gespielt. Wir sind nicht richtig in die Lücken reingegangen, die sich uns geboten haben. Da müssen wir in der Woche dran arbeiten, dass wir mit vollem Einsatz in jede Aktion und jede Abwehraktion gehen. Wir werden fleißig sein im Training und dann fahren wir mit einem guten Gefühl nach Aldekerk zum Auswärtsspiel“.

Team HandbALL: Mühlenstädt, Goldbecker; Runge 2, Bakker, Puls 1, ter Duis 1, Bilanzola, Oetjen 6, Hasenkamp, Hinsch 1, Blaauw 4, Hansen 4/4, Carstensen 2, Herz 1, Hollstein 1, Houtepen 3.