TuS Asemissen gewinnt in Brake klar mit 6:0-Toren

„Polla“ außer Rand und Band

Lemgo/Brake (ruko). Chancenlos war der stark ersatzgeschwächte TuS Brake bei der 0:6-Niederlage daheim gegen Ligaprimus TuS Asemissen, der an diesem Tag mit einem außer Rand und Band aufspielenden Dominik Pollakowski agierte, dem gleich vier Treffer gelangen und der darüber hinaus mit einem lupenreinen Hattrick in Hälfte zwei glänzen konnte.

„Polla“ war im Spiel gegen Brake einfach nicht zu stoppen, das musste auch Brakes Niklas Köhring (r.) leidvoll erfahren.

Nach dem 1:0 durch Tim Tews in der 12. Minuten erhöhte „Polla“, so wie Pollakowski von seinen Teamkameraden genannt wird, auf 2:0 zur Pause (30.). Weitere gute Möglichkeiten schlossen sich für die Asemisser an. Brake mit keiner nennenswerten Möglichkeit in Hälfte eins.

In Hälfte zwei hätten die Gastgeber zu Toren kommen können, doch Daniel Sander, der allein auf den TuS-Keeper Florian Schürmann zu lief, dieser allerdings klasse parierte, und Nico Dörmann konnten gute Möglichkeiten nicht verwerten. Dennoch, überlegen in Hälfte zwei klar der Gast, der nun nochmal ordentlich auf die Tube drückte. In bester Spiellaune präsentierte sich dabei die Asemisser Offensive. Vorne an dabei Pollakowski, der das Ergebnis per Hattrick auf 5:1 schraubte (50., 65., 71). Klasse drauf aber auch Pollakowski kongenialer Sturmpartner Marius Seipt, der die Braker Defensive ein ums andere Mal schwindlig spielte. Am Ende machte Erkan Aymandir das halbe Dutzend für die Skarupke-Mannen voll.

„Gegen den Ligaprimus darf man verlieren, davon bin ich auch ausgegangen. Wenn unser Trainer am Sonntagmorgen noch drei Absagen bekommt, ist das natürlich umso bitterer. Von daher konnten wir nicht aus den Vollen schöpfen. Wir haben uns aber so teuer wie möglich verkauft. Was wir aber in den letzten Wochen für eine Personalsituation hatten, das ist schon eine Katastrophe. Wir haben zu viele Ausfälle zu beklagen, das können wir nicht kompensieren. Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir aber vieles in die richtige Richtung gelenkt. Wir müssen einfach nach vorne schauen und gegen andere Teams unsere Punkte holen“, so Brakes Geschäftsführer Michael Berge.

„Es hat zwar etwas gedauert, bis wir den Schlüssel zur Braker Defensive gefunden haben, doch gerade ins Hälfte zwei sind wir dann ins Rollen gekommen. Ich bin zufrieden, wir haben unsere Hausaufgaben gemacht und dieses Spiel letztendlich auch standesgemäß gewonnen“, so Asemissens Coach Carsten Skarupke.

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