„Vielleicht war der Druck zu groß!“

Aspes Ole Maxim Seipt (l.) versucht hier Ahmsens Tim Jahn zu stoppen.

Bad Salzuflen/Werl-Aspe (ruko). Gleich im ersten Spiel der Serie dürfte der TuS Ahmsen eindrucksvoll unterstrichen haben, dass er ganz klar mit zu den Titelkandidaten gezählt werden muss. Die Jungs von TuS-Coach Michael Tönsmann, der wegen eines Bandscheibenvorfalls leider nicht vor Ort sein konnte, lieferten im Saisoneröffnungsspiel in Werl-Aspe ein Spektakel der besonderen Art ab, rasierten die Gastgeber am Ende eindrucksvoll mit 8:1-Toren.


Zunächst sah es allerdings noch nicht nach solch einem Kantersieg aus. Beide Mannschaften neutralisierten sich in den ersten 20 Minuten. Tote Hose vor den Toren hüben wie drüben. Das Asper Spiel erfuhr ein Bruch, als sich deren junger Keeper Fabian Christoph Adamczyk verletzte und sich mit Florian Pascal Schnittger ein weitere Nachwuchskeeper in den Asper Kasten stellte. Die etatmäßigen Keeper Tim Lambracht und Leon Fröhling waren beide verhindert. Allerdings lag es nicht an Schnittger, dass sich nun eine Torflut über die Meier-Elf ergoss. Nach dem 1:0 durch Pluskat (20.) spielte sich der TuS regelrecht in einen Rausch. Philipp Hampel erhöhte auf 2:0 (32.). Niklas Haupt gelang der Ehrentreffer für den SV (37.). Tore von Sören Seifert (38.) und Tim Jahn (42.) sorgten zur Pause für eine Vorentscheidung in diesem Match.


Torhungrig

 

Torhungrig die Gäste auch nach dem Pausentee. Sören Seifert erhöhte auf 5:1 (58.). Hampel traf zum 6:1 (73.) und Jan Heidemann ließ das 7:1 (81.) folgen. Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Sören Seifert, der in der 86. Minute einen Strafstoß verwandelte. Aspe spielte in Hälfte zwei zwar wesentlich mutiger auf, vergab dabei aber einige Möglichkeiten sehr kläglich. „Planen kann man solch ein Ergebnis nicht. Aber nach anfänglichen Schwierigkeiten klappte bei uns auf einmal alles. Ein starker Auftritt unseres Teams“, lobt Ahmsens Abteilungsleiter Lothar Köhnemann. „Das haben wir uns heute natürlich anders vorgestellt. Vielleicht war der Druck, gerade auch auf unsere jungen Torhüter, zu groß. Unsere Viererkette funktionierte an diesem Tag überhaupt nicht, war löchrig wie ein Schweizer Käse. Wir müssen dieses Spiel genau analysieren und es nächstes Mal besser machen“, so Aspes Abteilungsleiter Carsten Voelzke, der auch das etwas zu lasche körperliche Auftreten seiner Spieler gerade bei Eckbällen kritisiert.

 

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