Tag der offenen Grabung: Archäologen über die Schulter schauen

Bildquelle: Lippisches Landesmuseum Detmold
Der Tag der offenen Grabung bietet spannende Einblicke.

Detmold. Wer Archäologie einmal hautnah erleben möchte, hat am Sonntag, dem 3. August, zwischen 10 und 16 Uhr Gelegenheit dazu: Am Piepenkopf bei Dörentrup laden die an der Grabung beteiligten Archäologen zum Tag der offenen Grabung ein. Im Rahmen einer internationalen Kooperation untersuchen Fachleute des Lippischen Landesmuseums Detmold – als Einrichtung des Landesverbandes Lippe zuständig für die Bodendenkmalpflege in Lippe – gemeinsam mit Studierenden und Wissenschaftlern der Universität Cardiff die eisenzeitliche Wallburganlage aus dem 3. Jahrhundert v. Chr. Die aktuellen Grabungsergebnisse deuten auf ein gewaltsames Ende der Siedlung hin. Eine massive Brandschicht und deutliche Spuren gewaltsamer Zerstörung deuten auf eine kriegerische Auseinandersetzung hin: Die Wallpfosten wurden nicht natürlich abgetragen, sondern gezielt aus dem Wallgraben gezogen – ein klares Indiz für eine gewaltsame Schleifung der Anlage. Seitdem blieb der Ort unbesiedelt. Neue Grabungen im Umfeld zeigen jedoch: Auch außerhalb der Hauptbefestigung könnten sich einst Siedlungsspuren befunden haben. Am Tag der offenen Grabung, am Sonntag, dem 3. August, zwischen 10 und 16 Uhr, geben die Archäologen spannende Einblicke in ihre Arbeit, zeigen ausgewählte Fundstücke aus der Eisenzeit und berichten über die neuesten Ergebnisse direkt vor Ort.

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