Hansestädter erobern die Tabellenspitze

Lemgo (ruko). Der TBV Lemgo hat nach dem 2:0-Heimsieg im Lipperderby gegen den SV Eintracht Jerxen-Orbke die Tabellenspitze in der Bezirksliga III übernommen, in der sich aber in den oberen Regionen immer noch weitere sechs Teams tummeln, die sich noch Hoffnungen auf den Titel machen dürfen.

Bildquelle: Redaktion
Nach fünfmonatiger Verletzungspause feiert Lemgos Felix Lang sein Comeback im Spiel gegen Jerxen-Orbke.

Der TBV startete blendend in die Partie. Schon nach acht Minuten traf Nikita Elias Poop zum 1:0 für die Hansestädter. Nur sieben Minuten später fiel der zweite Treffer dieses Tages. Louis König schlenzte das Spielgerät sehenswert vom 16er-Eck ins Eintracht-Tor.  Lemgo hatte in der Folgezeit um die 85 Prozent Ballbesitz, kontrollierte die Partie gegen einen Gegner, der auf Konter lauerte. Einen von diesen konnte TBV-Keeper Roman Spieß in Hälfte eins vereiteln.

Mit viel Druck kamen die Gäste in Hälfte zwei aus der Kabine. Der TBV verteidigte gut, lauerte nun seinerseits auf Konter, wollte dabei aber unbedingt die Null halten. In der 67. Minute feierte Felix Lang nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback. Es blieb beim 2:0 für den TBV.

Der Sieg der Lemgoer war letztendlich verdient, musste aber teuer bezahlt werden, da sich Torschütze Nikita Elias Poop in der Nachspielzeit wahrscheinlich nach einem Foulspiel einen Bänderriss zugezogen hat. Auch Jasper Süllwold verletzte sich, der in der 5ß. Minute nicht weiterspielen konnte. TBV-Trainer Andreas Wiens hofft, dass sich die Verletzung von Süllwold nur als leichte Zerrung herausstellt.

„In solch einem Derby zählt die Platzierung in der Tabelle nicht zwingend. Jerxen hat einen motivierten und engagierten Auftritt hingelegt. Wir wollten nach der 2:0-Führung unbedingt ohne Gegentreffer bleiben, was uns aufgrund einer guten Leistung in der Defensive gelungen ist. Das war mir wichtig. Unsere Konter haben wir aber zu oft zu fahrlässig ausgespielt“, so Andreas Wiens.

Der nächste Spieltag:

Erneut geht es gegen ein Kellerkind

Am kommenden Sonntag geht es für den TBV erneut gegen ein Kellerkind. Die Hansestädter sind beim Tabellenvierzehnten Suryoye Paderborn zu Gast. „Natürlich haben wir den Anspruch dieses Spiel als Tabellenführer zu gewinnen, doch Paderborn wird wohl mit viel Wut in dieses Spiel gehen, will sich für die erlittene 0:7-Niederlage im vergangenen Spiel gegen Dringenberg zuhause rehabilitieren“, so Wiens, der auf Elias Poop und wohl auch auf Süllwold verzichten muss. Wieder am Start Neifer und Haupt.

Der insider-Tipp: Das Hinspiel gegen Paderborn haben die Lemgoer mit 8:1-Toren gewonnen. Diesmal wird das Ergebnis 5:1 für den TBV lauten.  

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