Bildquelle: Kiwanis Club LippeBeim jüngsten Clubmeeting des Kiwanis Club Lippe stand ein bewegender Reisebericht im Mittelpunkt: Bäckermeister Peter Wacker berichtete von seiner Reise nach Uganda, die er gemeinsam mit seinem Sohn Nico unternommen hatte. Die Reise führte zunächst per Flug nach Addis Abeba und weiter nach Kampala, bevor es über teils abenteuerliche Straßen mit dem Kleinbus bis nach Fort Portal ging. Hier lag der Fokus auf dem „House of Hope“. Dabei handelt es sich um ein Schutz- und Zufluchtszentrum für Frauen und Mädchen, die vor Gewalt, Zwangsheirat oder Prostitution fliehen. Dort erhalten die Betroffenen nicht nur Schutz, sondern auch Perspektiven: In Workshops und Schulungen lernen sie praktische Fähigkeiten wie Nähen, Backen oder landwirtschaftliche Tätigkeiten, um sich eine eigene Existenz aufzubauen. Ein zentrales Projekt vor Ort ist der Aufbau einer kleinen Bäckerei, an dem sich Peter Wacker und Nico aktiv beteiligten. Allerdings stehen den engagierten Menschen vor Ort erhebliche Herausforderungen gegenüber: Es mangelt an Maschinen, Rohstoffen und funktionierenden Versorgungsstrukturen. Besonders gravierend ist die Situation bei der Wasserversorgung. Sauberes Wasser ist vielerorts keine Selbstverständlichkeit; vor allem Frauen und Kinder müssen oft lange Wege zu unsicheren Wasserquellen zurücklegen. Hier setzt ein weiteres Projekt an: Der geplante Bau eines Brunnens soll langfristig Abhilfe schaffen. Ein solcher Brunnen würde nicht nur die Versorgung eines ganzen Dorfes sichern, sondern auch bestehende Projekte wie die Bäckerei oder die Arbeit im „House of Hope“ nachhaltig unterstützen und die Lebensqualität deutlich verbessern. Als Zeichen der Unterstützung überreichten die Präsidentin des Kiwanis Club Lippe, Elke Neese und die Schatzmeisterin Iris Becker einen Scheck in Höhe von 2.500 Euro an Peter Wacker. Für den Bau des Brunnens, inklusive moderner Solarpumpe und Wasserverteilung, werden insgesamt rund 28.000 Euro benötigt. Weitere Spenden sind daher willkommen.





