Team HandbALL verlangt Favorit Vinnhorst alles ab

Marco Bilanzola trifft neunmal im Spiel gegen Vinnhorst.Bildquelle: Max Grote/maxgrote.de
Marco Bilanzola trifft neunmal im Spiel gegen Vinnhorst.

Nach drei Siegen in Serie gab es beim TuS Vinnhorst die dritte Saisonniederlage für die Lipper. Das Team HandbALL kam am Ende zwar auf 37 Tore, der Gegner erzielte allerdings 40 und behielt die beiden Zähler. Der TuS Vinnhorst musste sich mächtig strecken, die Handballer aus Lippe verlangten dem Favoriten alles ab. „Wir haben eine sehr, sehr anständige Leistung auswärts gebracht und eine intensive Partie abgeliefert. Ich glaube, Vinnhorst war wirklich heilfroh, als das Spiel endlich vorbei war. Mit dieser Leistung hätten wir bei den meisten Teams auswärts was mitgenommen“, zeigte sich Trainer Björn Piontek trotz der knappen Niederlage sehr zufrieden mit dem Auftritt in Hannover.

„Wir kommen sehr gut ins Spiel“, so der THL-Trainer zum Spiel. „Wir decken vernünftig, kommen gut ins Umschaltspiel, finden vorne gute Lösungen und stellen Vinnhorst immer wieder vor Aufgaben“, bestimmten die Gäste in den ersten 20 Minuten das Spiel. „Ich glaube, sie haben mit dieser Intensität nicht gerechnet“, so Piontek. Das Team HandbALL Lippe zieht mehrmals auf fünf Tore weg, beim 13:7 gar auf sechs. „Wir machen das in dieser Phase wirklich sehr konsequent, machen wenig Fehler und bieten da eine wirklich sehr starke Leistung.“

„Wir schaffen es nicht ganz, diesen Vorsprung von drei oder vier Toren in die Halbzeit zu transportieren und kassieren zwei Minuten vor der Pause eine aus meiner Sicht unnötige Zeitstrafe, die dann dem Gastgeber natürlich in die Karten spielte“, sah der THL-Trainer sein Team beim 21:19 nach 30 Minuten aber noch vorne. „Dennoch gehen wir hochverdient mit plus zwei in die Pause, was sicherlich sehr positiv und schon sehr überraschend war.“

Nach den Seitenwechsel war es allerdings der Aufstiegsaspirant aus Vinnhorst, der nach und nach besser ins Spiel fand und die Partie drehen konnte. „Natürlich war ihnen bewusst, dass sie das Ding unbedingt gewinnen mussten, wenn sie oben in der Tabelle dranbleiben wollen“, waren die Gastgeber richtig angestachelt und hochmotiviert. „Wir kamen nicht so gut rein und lassen nach der Pause direkt drei, vier klare Möglichkeiten aus“, so Piontek. „So ist das Spiel direkt wieder offen und bis 15 Minuten vor dem Ende können wir es weiter knapp gestalten.“

Erst ab diesem Zeitpunkt gelingt es den Hannoveranern, sich etwas abzusetzen. „Da haben wir schlicht ergreifend drei, vier Fehler zu viel im Angriff gemacht und haben auch in unserer Deckung nicht immer zu hundert Prozent Zugriff gefunden“, sah der THL-Trainer nun Vinnhorst in Front. „Am Ende waren es die berühmten Kleinigkeiten, aber meine Jungs haben wirklich alles rein geschmissen und auswärts eine sehr, sehr anständige Leistung gezeigt“, lobte Björn Piontek seine Mannschaft.

„Auf unsere Leistung können wir stolz sein, darauf können wir aufbauen und ich bin sehr damit einverstanden, wie wir hier aufgetreten sind. Das war schon sehr gut, was die Jungs hier gegen so ein Top-Team geleistet haben, wie sie mitgehalten und Vinnhorst gefordert haben“, sagte Piontek abschließend. „Jetzt gehen wir in eine spielfreie Woche. Das tut uns, glaube ich, auch ganz gut. Danach haben wir Aurich zu Hause, da muss wieder gepunktet werden.“

Team HandbALL: Borreck, Wanzek; Weißenbach, Weyer 7/2, Hofmann, Sundermann 5, Bröhl 3, Bakker 2, Bilanzola 9, Kehrmann 6, Byczek 3, Gogava 1, Stypinksi 1.

Textquelle: Team HandbALL


 

Lippische Wochenschau Abonnement
Auto Weege in Lemgo und Bad Salzuflen
Black Price Day in der Stadtgalerie Hameln