Mit der Winter-Inszenierung 2022, „Die Welle“, widmet sich die Waldbühne Melle diesmal einem ernsten Thema.

Mit der zweiten Winter-Inszenierung 2022, „Die Welle“, widmet sich die Waldbühne Melle einem ernsten Thema. Grundlage ist der von Morton Rhue 1981 verfasste Roman, der von Reinhold Tritt in eine Theaterfassung gebracht wurde. Es wird der Versuch eines Geschichtslehrers beschrieben, anhand eines Experimentes seinen SchülernInnen die Entstehung des Nationalsozialismus zu zeigen. „Stärke durch Disziplin, Stärke durch Gemeinschaft, Stärke durch Aktion“ ist das Motto der Gruppe, „Macht durch Disziplin, Macht durch Gemeinschaft und Macht durch Handeln“ stellen die Grundsätze dar. Doch bald läuft der Versuch aus dem Ruder und lässt sich in seiner Wucht nicht mehr aufhalten. Regisseur Marco Knille hat dieses Stück von Amerika in eine deutsche Schule zur gegenwärtigen Zeit geholt. Er setzt unterschiedliche Medien ein, um zu darzulegen, wie aktuell das Thema heute noch ist, sowohl politisch als auch individuell. „Ich möchte deutlich machen, wie schnell die Individualität abhandenkommen oder anpasst werden kann, um einer Gruppe anzugehören. Eine starke Gemeinschaft kann zwar inneren Halt geben, aber auch den falschen Dingen folgen oder Fanatismus bewirken“, so Marco Knille.
Premiere ist am Samstag, 19.11.2022, um 20.00 Uhr im Theater Melle, Schürenkam 14. Nicht empfohlen wird ein Besuch des Stückes unter einem Alter von 12 Jahren. Karten sind im Vorverkauf erhältlich online, in der Geschäftsstelle der Waldbühne, Mühlenstraße 23, 49324 Melle sowie telefonisch unter 05422-42442.
Alle aktuellen Informationen (auch zu den jeweils geltenden Einlass-/Zutrittsvoraussetzungen) sind auf der Website der Waldbühne einsehbar.