Kaufhäuser: Beliebter Tatort für Kartenklau

Immer beliebter bei Gaunern, der Kartenklau in Kaufhäusern.

In den ersten zehn Monaten des Jahres fanden knapp 13 Prozent der gemeldeten Diebstähle von girocards in Kaufhäusern und Geschäften statt, so eine Statistik der EURO Kartensysteme. Oftmals wurden die gestohlenen Karten bereits kurz nach der Tat an Geldautomaten oder Kassen unberechtigt eingesetzt. Das deutet darauf hin, dass die Kriminellen auch die Geheimzahlen kannten.
Leider bewahren immer noch viele Menschen ihre PIN zusammen mit der Karte auf, zum Beispiel als getarnte Notiz im Geldbeutel. Das ist grob fahrlässig und kann teuer werden, falls Diebe auf das Konto zugreifen. Der beste Schutz fürs Geld: Geheimzahl nicht notieren, sondern auswendig lernen!
Bei Kartendiebstahl wählen Verbraucher die 116 116*, um ihre girocard telefonisch zu sperren. Der Sperr-Notruf ist rund um die Uhr erreichbar. Alternativ gibt es die Sperr-App 116 116: Hier können die Daten der Zahlungskarten gespeichert und girocards direkt aus der App gesperrt werden. Bei Diebstahl sollte man unbedingt Anzeige bei der Polizei erstatten. Diese veranlasst zusätzlich die Sperre des Lastschriftverfahrens per Unterschrift.

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