Schießerei vor dem Bielefelder Amtsgericht

Bielefeld. Am Mittwoch, 26.02., kam es zu einer Schießerei vor dem Bielefelder Landgericht, nach einem Hauptverhandlungstag in dem Prozess um das Tötungsdelikt an einem Ex-Profiboxer. Hierbei wurden vier Personen verletzt.
Nach bisherigen Erkenntnissen handelt es sich bei den vier verletzten Personen um zwei 25-jährige Männer, einen 63-jährigen Mann und einen 23-Jährigen. Diese sind teils Angehörige bzw. der Familie, des im Fall des getöteten ehemaligen Boxer Angeklagten, nahestehende Personen. Polizeibeamte leisteten am Tatort umgehend erste Hilfe. Der Gesundheitszustand der Opfer ist, zum aktuellen Zeitpunkt, stabil. Im Rahmen der Ermittlungen wurden zwei mögliche Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Ein Tatverdacht konnte jedoch nicht erhärtet werden, weshalb die beiden Personen, nach kriminalpolizeilichen Maßnahmen, auf Anordnung der Staatsanwaltschaft, noch in der Nacht wieder entlassen wurden. Eine dritte flüchtige Person, die als dringend tatverdächtig gilt, hat sich jetzt der Polizei Bielefeld gestellt und wurde festgenommen. Er macht keine Angaben zu Sache. Die Ermittlungen zu versuchtem Mord in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung werden durch die Staatsanwaltschaft Bielefeld, zusammen mit der Mordkommission „Kreuz“ des Polizeipräsidiums Bielefeld, unter Leitung von KHK Alexander Scholz, durchgeführt.
Die Polizei bittet darum, dass Zeugen die Angaben zum Tatgeschehen machen könnten, sich telefonisch bei der Mordkommission „Kreuz“ des Kriminalkommissariats 11 der Polizei Bielefeld, unter 0521/545 0 melden.

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