Von Kamerun und Togo nach Lippe

Westafrikanische Objekte in der Sammlung Kulturen der Welt / Lippisches Landesmuseum Detmold

Detmold. Bereits seit Mai 2021 erforscht das Lippische Landesmuseum in Detmold, gefördert vom Deutschen Zentrum Kulturgutverluste, die Provenienzen, also die Herkunft, eines Teils seiner ethnologischen Sammlung.
Am Sonntag, den 16. Oktober 2022, um 15 Uhr, findet eine in dieser Form einmalige Führung statt, die in der Abteilung Kulturen der Welt das Vorgehen im Forschungsprojekt sowie erste Ergebnisse der Bearbeitungen vorstellt.
Im Fokus stehen Objekte aus den ehemaligen deutschen Kolonien Kamerun und Togo sowie all die Menschen, die sie zusammentrugen und nach Lippe verbrachten. Dabei wird der Weg der Artefakte ins Museum beleuchtet sowie die Frage diskutiert, wie die heutige globale Gesellschaft mit diesen Stücken und ihrer Geschichte umgehen kann.
Diese Führung beleuchtet ein brandaktuelles, viel diskutiertes Thema und verbindet es mit lippischer (Museums-)Geschichte. Bei dieser Gelegenheit wird Einblick ein aktuelles Forschungsprojekt gegeben, das in seiner Form in Lippe bisher einzigartig ist.
Die Führung beginnt am Sonntag, dem 16. Oktober, um 15 Uhr, die Teilnahme kostet drei Euro zuzüglich Eintritt. Da die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt ist, wir eine Anmeldung empfohlen: 05231 99250 oder shop@lippisches-landesmuseum.de. Eine Online-Buchung ist auf der Homepage des Landesmuseums jederzeit möglich.

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