
In Krisenzeiten wie diesen wird der Zusammenhalt groß geschrieben: Das Blomberger Unternehmen Phoenix Contact hat dem Kreis Lippe Schutzmaterial für den Einsatz während der Corona-Pandemie gespendet. Insgesamt 60.000 chirurgische Schutzmasken, 10.000 Einmalhandschuhe und 1.000 FFP2-Masken konnten nach der Abholung aus dem Logistikzentrum in Blomberg in die Lagerbestände vom Bevölkerungsschutz des Kreises aufgenommen werden. „Wir setzen das Schutzmaterial dort ein, wo es dringend gebraucht wird: Masken und Handschuhe können bei Rettungsdienst und Pflegeeinrichtungen genutzt werden, auch das Klinikum Lippe soll einen Anteil bekommen. Ebenfalls können die Hebammen aus Lippe aus dem Fundus ausgestattet werden“, bedankt sich Landrat Dr. Axel Lehmann für die Spende. Phoenix Contact ist Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation. Das Schutzmaterial stammt aus dem Bestand und wird normalerweise für die Mitarbeiter in der Produktion verwendet. „Der Schutz aller Beteiligten hat oberste Priorität. Wir freuen uns, wenn wir damit einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Pandemie in Lippe leisten können“, erklärt Andreas Kehl, Leiter des Unternehmensbereichs Qualitäts- und Prozessmanagement und der Corona Task Force von Phoenix Contact.
Der Bevölkerungsschutz vom Kreis Lippe arbeitet eng mit weiteren Unternehmen zusammen, so unterstützen zum Beispiel die Detmolder Firma Jowat und das Lemgoer Unternehmen Schöttker mit Desinfektionsmitteln. Wenn weitere lippische Firmen den Kreis Lippe in Form von Schutzmaterialien unterstützen wollen, können sie sich bei Michael Güttge unter M.Guettge@kreis-lippe.de melden.