Wölk lässt rotieren

Marco Schröder und die SG haben am kommenden Sonntag eine schwere Auswärtsaufgabe vor der Brust, sind bei der Spvg Steinhagen zu Gast.

Lemgo/Hörstmar (ruko). So ganz zufrieden zeigte sich SG-Trainer Matthais Wölk nachdem 1:1 im Lipperderby daheim gegen den FC Augustdorf nicht: „Sicherlich, im Großen und Ganzen dürfte dieses Ergebnis in Ordnung gehen, doch ich denke, wir hatten leichte Vorteile und wäre uns in der 75. Minute ein Strafstoß zugesprochen worden, der sicherlich grenzwertig war, hätten wir diese Partie gewonnen“.

Vorteile für die SG gerade in Hälfte eins, doch in Führung ging der Gast. Sören Rottschäfer traf zum 1:0 für den FC in der 38. Minute. Bei diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

Zehn Minuten nach dem Pausentee traf Simon Schneidermann zum verdienten 1:1. Anschließend hatten beide Teams noch die Chance den Siegtreffer in dieser Partie zu erzielen. Es blieb aber beim 1:1.

„Wir haben jetzt nach drei Spieltag vier Punkte auf der Habenseite, das ist in Ordnung. Es läuft in dieser Liga natürlich ganz anders ab, als noch in der Liga A, wo wir uns fast in jedem Spiel eine Vielzahl von Möglichkeiten erspielen konnten und es uns so auch erlauben konnten, das ein oder andere Mal zu patzen. Das geht in der Bezirksliga nicht. Hier bieten sich nicht so viele Möglichkeiten. Die, die man bekommt, muss man nutzen. In dieser Beziehung haben wir aber noch so unsere Probleme. Wir müssen effektiver werden, kaltschnäuziger vor dem Kasten agieren“, so die Erkenntnis von Wölk nach den ersten 270 Minuten in der Bezirksliga II.

 

Der nächste Spieltag:

“Mitfavorit!”

Kein leichtes Spiel wartet auf die SG, die am kommenden Sonntag in Steinhagen zu Gast sein wird. „Steinhagen hat in Schloß-Holte gewonnen und der VfB hat ja bekannterweise jüngst mit 7:0-Toren gegen Lemgo gewonnen. Für mich gehört Steinhagen zu den Mitfavoriten auf den Titel. Wollen wir dort bestehen, müssen wir 90 Minuten alles geben“, ist SG-Trainer Matthias Wölk bewusst. Wölk muss am Sonntag auf Patrick Siebert verzichten, der beruflich verhindert sein wird. „Ansonsten sind alle Mann an Deck. Ich werde in diesem Spiel rotieren, Spieler zum Einsatz kommen lassen, die bisher noch nicht soviel gespielt haben“, verrät Wölk.

Der insider-Tipp: Die Trauben in Steinhagen dürften hoch hängen, sehr hoch. Nur mit einer ganz starken Defensiv-Leistung und dem bedingungslosen Ausnutzen der sich sicherlich nicht oft bietenden Möglichkeiten dürfte für die SG bei der Spvg. etwas zu holen sein.