Lemgo (ruko). Schon die ersten Spieltage in der Liga A haben gezeigt, dass die Liga in dieser Saison weitaus ausgeglichener als noch in der letzten Spielzeit ist. So darf sich der geneigte Freund des Lokalfußballs weiter auf interessante und spannende Paarungen freuen.

Jörn Seifert und der TuS Ahmsen treffen am Sonntag daheim auf Schötmar-Bezwinger TuS Bexterhagen, wollen auch nach dieser Partie weiter mit blütenweißer West dastehen.

Interessant so sicherlich auch das Spiel des TuS Ahmsen und des TuS Bexterhagen, die in Ahmsen aufeinandertreffen werden. Bexterhagen brachte jüngst dem TSV Schötmar die erste Saisonniederlage bei und will jetzt auch die bisher ausschließlich siegreichen Ahmser ärgern. „Wir werden ohne Druck aufspielen, weil Ahmsen natürlich den Favoriten in diesem Spiel stellt. Unser Coach Jens Reitemeier sagt, dass es immer möglich ist jede Mannschaft in der Liga zu schlagen, auch wenn das natürlich schwer gegen Ahmsen ist. Dennoch, wir wollen von dort etwas holen“, so Bexterhagens Obmann Andre Gronemeier. Verzichten muss der Gast auf den gelbrot gesperrten Steinhage. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Wöhler. „Bexterhagen spielt bisher eine gute Saison, hat Schötmar geschlagen. Wir sind gewarnt, müssen sie aber dennoch daheim schlagen, zumal es in personeller Hinsicht gut aussieht“, so Ahmsens Abteilungsleiter Lothar Köhnemann.

„Nicht unser Lieblingsgegner!“

Der Tabellenzweite SV Werl-Aspe ist beim TBV Lemgo II zu Gast. „Lemgo ist nicht gerade unser Lieblingsgegner, ist immer unbequem zu spielen. Wir müssen von Beginn an deren Spielfluss unterbinden“, so Aspes Coach Marcio Goncalves, der zurzeit weniger personelle Sorgen hat. „Ich erwarte ein schönes Spiel. Aspe ist im Moment sehr gut drauf und steht auch zurecht da oben.  Es wird wieder entscheidend sein, wie wir in der Defensive auftreten und wie wir uns auf dem Weg nach vorne anstellen werden“, so Lemgos Trainer Mathias Wellmann.

Der VfL Lüerdissen erwartet zum Oktoberfest im Lüerdisser Forst den TuS Brake zum Derby. „Brake hat in dieser Saison sicherlich einen Sprung nach vorne gemacht. Uns wird kein leichtes Spiel erwarten. Wir müssen kämpferisch dagegenhalten und unsere Chancen nutzen, nur dann können wir den angestrebten Dreier einfahren“, so Lüerdissens Sportlicher Leiter Willi Wollbrink. Bis auf Lehmeier (Knie) sind so weit alle Lüerdisser fit. „In Lüerdissen hängen die Trauben natürlich hoch. Da sich personell dort nicht allzuviel getan hat, kenne ich die Truppe ja noch sehr gut und muss über die vorhandene Qualität nicht viel sagen. Trotzdem fahren wir dort nicht als `leichte Beute´ hin. Meine Mannschaft spielt mit Ausnahme des Spiels in Schötmar durchweg gut und steht nicht zu Unrecht im Mittelfeld der Tabelle. Es ist schön zu sehen, dass wir auch Ausfälle zurzeit eins zu eins kompensieren können. Wenn wir die Stabilität so beibehalten, ist auch gegen Teams wie Lüerdissen etwas drin“, so TuS-Spielertrainer Alex Kirsch.

„Ein Dreier muss her!“

„Ein Dreier muss her“, so die klare Ansage von Bad Salzuflens Obmann Slatan Vucetic vor der Auswärtspartie des SC beim TSV Kirchheide. „Für uns ein wegweisendes Spiel“, so Vucetic weiter. Die personelle Lage beim SC ist zurzeit gut. Kirchheide will den mäßigen Auftritt im Spiel gegen Leopoldshöhe vergessen machen, hat den Anspruch daheim zu punkten.

„Nachlegen, um dann von unten deutlich weg zu sein“, so TuS Leopoldshöhes Spielertrainer Jan Plöger vor der Heimaufgabe gegen die SG Hörstmar/Leese, die aber unbedingt zumindest bei den Leos punkten will. Die personelle Lage hat sich bei den Leos verbessert.

Der SC Extertal erwartet die SG Bentorf/Hohenhausen. „Für uns ein 6-Punktespiel, denn die Tabelle lügt nicht. Die Mannschaft muss jetzt den Hebel umlegen, muss punkten“, fordert SG-Obmann Marco Evers. Bis auf Janzen (Urlaub) hat Coach Kasper alle Mann an Deck. „Die SG dürfte bisher hinter ihren Erwartungen geblieben sein, hat aber eine qualitative gute Mannschaft und ist unbequem zu spielen. Vermutlich wird es ein Kampfspiel werden, bei dem der größere Wille siegen wird, aber der Dreier soll zu Hause bleiben“, so Extertals Coach Thomas Elsner, der auf einige urlaubende Spieler verzichten muss.

Der TSV Oerlinghausen II trifft daheim auf den FC SSW, will nach dem Remis in Bad Salzuflen jetzt unbedingt wieder mit einem Dreier glänzen. Der FC wird mit stolz geschwellter Brust nach dem Sieg gegen Lüerdissen den Kalkofen betreten und will keinesfalls mit leeren Händen die Heimreise antreten.

„Wir wollen weiter punkten, etwas Zählbares mitnehmen, um aus dem Tabellenkeller zu kommen“, so SG Sonneborn-Alverdissens Coach Daniel Westphal vor der sicherlich anspruchsvollen Aufgabe beim TSV Schötmar. „Auch wenn die personelle Lage bei uns angespannt ist, wollen wir dem TSV Paroli bieten“, so Westphal weiter. Der TSV will nach seiner ersten Niederlage in dieser Saison schnell wieder in die Spur finden.      

7.  Spieltag, Sonntag, 25. September

TSV Oerlinghausen II – FC Schw.-Spork/​W.

TuS Leopoldshöhe – SG Hörstmar/​Leese

SC Extertal – SG Bentorf/​Hohenhausen 

TuS Ahmsen – TuS Bexterhagen

TSV Schötmar – SG Sonneborn/​Alverdissen

TSV Kirchheide – SC Bad Salzuflen           

VfL Lüerdissen – TuS Brake

TBV Lemgo II – SV Werl-Aspe