DonVoß-Frauen im Verletzungspech

Lemgo/Voßheide. „Die Westfalenliga-Konkurrenz ist mit ihren Mannschaften in aller Regel von der Nr. 1 bis zur Nummer 16 gleichmäßig stark besetzt. Solch ein Aufgebot haben wir leider nicht. Und wenn dann drei Stammkräfte mit Langzeitverletzungen ausfallen, drei weitere versuchen, angeschlagen durchzuspielen und noch drei weitere wegen Urlaubs oder Ausbildung nicht zur Verfügung stehen – dann haben wir ein Problem,“ so der Erklärungsversuch in einem Dialog zwischen FC-Coach Roland Szymkowiak und Co-Obmann Heino Grollich nach der deutlichen 0:6 Niederlage gegen Arminia Ibbenbüren im Westfalenpokal.

Helen Rekemeiers Flanke sorgt für Torgefahr im Bückeburger Strafraum.

Schon am Freitag Abend hatte die Mannschaft große Mühe beim knappen 1:0 Erfolg im Kreispokal gegen den Bezirksligisten RW Rehme (Torschützin Tina Rother) –  und gegen den Ligakonkurrenten Ibbenbüren langte es dann zwei Tage später im Westfalenpokal  gar nicht mehr. Der FC erspielte sich ganze zwei klare Torchancen, jeweils eine pro Halbzeit, während der Gast auch noch mehr Tore hätte erzielen können. Und bereits zum dritten Mal hintereinander landete eine Spielerin des FC nach dem Spiel im Krankenhaus: diesmal Selin-Aylin Kartin mit Kreislaufproblemen. Jojo Brocks Verletzung beim Spiel am Vorsonntag stellte sich mittlerweile als Schlüsselbeinbruch heraus. Und mit Melina Schlüter und Laura Sophie Sardo musste der Coach sogar noch zwei Spielerinnen einwechseln, die im Vorspiel schon in der 2. Mannschaft gespielt hatten!

Schweres Auftaktprogramm

Am nächsten Wochenende beginnt der Ligabetrieb mit dem extrem schweren Auftaktprogramm. Viel schlimmer kann es eigentlich nicht kommen. Für den Coach gilt es jetzt, seine Schützlinge erst mal wieder aufzurichten und einigermaßen fit zu machen für das Spiel beim Ligafavoriten Germania Hauenhorst.

Der Zwoten des FC gelang im letzten Testspiel ein erfreulicher 3:1 Sieg gegen den VfL Bückeburg. Zum Ligastart kommt es am kommenden Sonntag zum einzigen lippischen Derby beim TuS Asemissen.