Gut besuchte JHV des RSV „Tempo“ Lieme

Stehende Ovation für Fachwartin Gudrun Schäfer-Nolte

Lemgo/Lieme. Dankbar und erfreut zeigte sich der 1. Vorsitzende Gerhard Schäfer-Nolte ist seiner Begrüßung zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung des RSV „Tempo“ Lieme, denn fast vierzig Vereinsmitglieder hatten es sich nicht nehmen lassen, der Veranstaltung beizuwohnen. Sein besonderer Gruß galt den Ehrenmitgliedern Werner Meiners, Günter Noltekuhlmann, Willi Schmidt, Gerhard Steinmeier und Klaus Wergin, die insgesamt über 300 Vereinsjahre auf sich vereinen.

Die scheidende Fachwartin Kunstradsport Gudrun Schäfer-Nolte erhält Blumen als Dank vom 2. Vorsitzenden Rainer Mießner. Rechts im Bild Geschäftsführerin Carina Schuster.

In den Berichten der Fachwarte für das Jahr 2021 zog sich zwar immer noch eine ausgeprägte Coronaspur, aber auch die ersten Anzeichen, dass der aktive Sport zurückkehrt. Kunst- und Einradsportlerinnen, Radballspieler und Radwanderer konnten nach und nach wieder ihre beliebten Sportgeräte benutzen. Der 1. Vorsitzende selbst zog ebenfalls eine positive Bilanz; die Mitgliederzahl ist seit Jahren stabil und die finanzielle Unterstützung zahlreicher Institutionen einschließlich der Spendenbereitschaft der Mitglieder hob er dankend hervor. Wenig positiv, aber begründet, fiel der Bericht des Schatzmeisters aus. Insbesondere die Anschaffung eines Vereinsbullis verursachte einen fünfstelligen Minusbetrag beim Jahresabschluss.

„Ehrungen immer etwas Besonderes!“

Die Auszeichnung verdienter Vereinsmitglieder begann der 1. Vorsitzende mit den Worten, „dass Ehrungen immer etwas Besonderes seien, da sie das blühende Vereinsleben zum Ausdruck bringen würden“. Im Zusammenspiel mit seinem Stellvertreter Rainer Mießner überreichte Gerhard Schäfer-Nolte die Silberne Vereinsehrennadel für 20-jährige aktive Vereinstätigkeit an Marianne Hofemann und Rolf Thomas. Lippische Köstlichkeiten bekamen für langjährige Mitgliedschaften Helga Hose (50 Jahre) sowie Horst Heidergott, Herbert Kuhlmann und Günter Noltekuhlmann, die seit 1952 dem Verein die Treue halten. Sonderpreise, ebenfalls in Natura, erhielten Willi Schmidt sowie Marlis und Rainer Sander als fleißigste Radwanderfahrer. Blumensträuße nahmen die Trainerinnen Gudrun Schäfer-Nolte, Birte Engelkemeier, Katrin Andresen und Ramona Petz für unzählige Übungs- und Wettkampfstunden in Empfang. Auch Rainer Mießner wurde für seine Unterstützung im Radball ebenso mit Blumen bedacht wie Silke Korbach, die als aufmerksame Vereinswirtin stets auf das Wohl der Vereins- und Vorstandsmitglieder achtet. Abschließend durfte sich Ramona Petz noch über einen Gutschein freuen, da sie mit Erfolg die C-Trainer-Ausbildung abgeschlossen hat.

Ein neues Gesicht bekam der Geschäftsführende Vorstand; Christian Beermann stellte sich aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl als Schatzmeister. Diese wichtige Funktion übernimmt nach einstimmiger Wahl zukünftig Martina Müller. Auch im Gesamtvorstand gab es eine personelle Veränderung. Gudrun Schäfer-Nolte legte nach fast 25-järiger Tätigkeit als Fachwartin Kunstradsport das Aufgabengebiet in jüngere Hände. Nachdem der 1. Vorsitzende an all die Deutschen Meisterschaften erinnerte hatte, auf denen Gudrun Schäfer-Nolte ihre Schützlinge zu großen Erfolgen (mehrfach Deutsche Meister) geführt hat, erhoben sich die Anwesenden von ihren Plätzen um Gudrun Schäfer-Nolte durch anhaltenden Applaus Respekt und Anerkennung auszudrücken. Zu ihrer Nachfolgerin wurde einstimmig Birte Engelkemeier gewählt. Da die Neugewählten bereits Ämter innehatten, mussten auch dafür Nachfolger gefunden werden. Zukünftig wird Ramona Petz anstelle von Martina Müller die Vereinshomepage gestalten und Bärbel Andresen übernimmt die Protokollführertätigkeit von Birte Engelkemeier. Für den ausscheidenden Willi Schmidt wurde Richard Schlinkheider zum Kassenprüfer berufen. Zum Abschluss brachte der alte und neue 1. Vorsitzende Gerhard Schäfer-Nolte seine Freude zum Ausdruck, dass es gelungen sei die Neubesetzungen vorzunehmen, ohne dass die Existenzfähigkeit des Vorstandes und somit des Vereins gefährdet gewesen sei. Deshalb galt sein Dank Allen, die bereit waren und sind, sich ehrenamtlich zu arrangieren.