TuS Bexterhagen schlägt Hiltrup verdient mit 9:3

Leopoldshöhe/Bexterhagen. Ende gut alles gut könnte man meinen, aber so sieht es beileibe nicht aus im Lager des Tischtennisverbandsligisten TuS Bexterhagen, der sein Spiel gegen den TuS Hiltrup mit 9:3 gewann. Nach der Hinrunde belegen die Bexterhäger Ballkünstler einen der Relegationsplätze. Also dass was man schon irgendwie kennt, aber nicht wirklich am Ende belegen möchte. „Das Verletzungspech und coronabedingte Ausfälle haben die Hinrunde geprägt. Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung auf Besserung zuletzt. Wir glauben jedenfalls fest daran in der Rückrunde insgesamt stabiler zu werden und öfter mit der vollen Mannschaft auflaufen zu können“ so Pressesprecher Uli Watermann, der selbst Monate an einer Verletzung laborierte.

Jonas Korf und der TuS Bexterhagen konnten einen 9:3-Sieg gegen Hiltrup einfahren. 

Nun zu den Fakten des Spiels. Die Hiltruper stehen mit 0:18 Punkten mit dem Rücken zur Wand und werden es schwer haben die Klasse zu halten. Diesmal waren sie aber wieder mit ihrer Nummer 1 Julian Scherzinger angetreten, der auch gleich sein großes Potenzial gegen Uli Watermann und auch gegen Jonas Korf mit einem 3:1-Sieg zeigte. Schade, dass es bei Uli Watermann trotz einer 2:1- und 7:4-Fühtung nicht zu einem Punkt reichte. In den Doppeln traten die Hiltruper nur zweimal personell an. Das Doppel Wüstenbecker/Watermann musste gar nicht erst in die Box, da ein Hiltruper Spieler nur das Einzel spielen wollte. Mit 3:0 ging man insgesamt nach den Doppeln in Führung.

Höchster Sieg der Hinrunde


In den darauf folgenden Partien zeigten Bernd Wüstenbecker und Thomas Reinhardt ihren Gegnern ihre Grenzen auf ohne besonders gefordert zu werden. Lediglich Uli Schäfer musste seinem Gegner zum 3:1-Sieg gratulieren. Jo Jo Meyer zu Wendischhoff ließ keinen Satzgewinn zu und siegte souverän gegen Krahe. 7:2 hieß es nun und nur Jonas Korf musste nochmal einen Punkt gegen Scherzinger zulassen wie zu Beginn berichtet. Wüstenbecker und Watermann besorgten die zum Sieg nötigen letzten beide Punkte und machten den 9:3-Sieg perfekt, der gleichzeitig auch der höchste Sieg der Hinrunde war.

„Mit 9:11-Punkten kann man zwar nicht zufrieden sein, aber es besteht genügend Anlass an bessere Zeiten anzuknüpfen und das wollen wir zu Beginn der Rückrunde gegen die SV Greven auch tun, die bisher immer gegen uns gewinnen konnten – wenn auch sehr knapp. Unser Ziel wird es sein nach Abschluss der Rückrunde den so gehassten Relegationsplatz zu verlassen und in der Tabelle ein paar Plätze gutmachen zu können. In dem Sinne möchten wir als Team allen Fans und Sponsoren für ihr Engagement danken. Ein frohes Fest und ein guter Rutsch dürfen natürlich auch nicht fehlen“, so Uli Watermann.