Stahlkonstruktion der besonderen Art

Der erste Teil einer dreiteiligen Treppe, die mit einer Gesamtlänge von knapp 50 Metern (inklusive der Zwischenpodeste) im InnovationSPIN vier Stockwerke miteinander verbindet. 2. Vorsichtiger Transport des Treppenlaufs ins Gebäude.

Lemgo. Eine Stahlkonstruktion besonderer Art erreichte die Baustelle des InnovationSPIN: Der erste von drei Treppenläufen, die im Atrium montiert werden. Der rund 15 Meter lange Treppenlauf aus Stahlblech verbindet das dritte Obergeschoß mit dem zweiten. Die Treppe, die im Atrium vier Stockwerke verbindet, erschließt das Gebäude als skulpturale Struktur, die Einblicke in die verschiedenen Nutzungseinheiten bietet. Die Stahltreppe besteht einschließlich der Stufen und Geländer aus Stahlblech. Eine besondere Herausforderung für den Stahlbau sind die gebogenen Zwischenpodeste. Doch nicht nur die Konstruktion ist besonders. Auch Lieferung und Einbau bei laufendem Baubetrieb fordern die Metallbauer: Um in das Gebäude zu gelangen steht ein Sektionaltor von 4m x 4m zur Verfügung. Hier müssen die einzelnen Teile der Treppe im Gebäude dann rund 40 m horizontal auf Rollen transportiert werden. Dazu kommt, dass die Stahlkonstruktion von oben nach unten montiert wird. Dies ist deshalb nötig, da die Treppenläufe an Stahlseilen von oben zusätzlich zur Auflagerung an den Treppenpodesten abgehängt sind. Bei einer Montage von unten nach oben könnten die unteren Seile nicht am oberen Treppenlauf befestigt werden, da dieser in diesem Fall noch nicht montiert wäre.