v. l.: Lemgos Bürgermeister Markus Baier, die Geschäftsführer Stephan Köhler, Markus Trachternach und Klaus Rübesamen, Gesellschafterin Kirsten Niehus, Alexander Bartel, Osman Solak und der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Stefan Otte beim symbolischen Spatenstich.

Lemgo. Nachdem der Baustart aufgrund der Coronakrise zunächst verschoben wurde, greift das Unternehmen seine Ausbaupläne wieder auf Die gute Geschäftsentwicklung und die Wachstumspläne im Zuge der geplanten Internationalisierung sind der Auslöser die Erweiterung des Brasseler Campus. Trotz der Herausforderungen auf der Kostenseite, ist der Ausblick für die Medizintechnikbranche weiter positiv stabil. Für Brasseler wirken sich die Investitionen in strategische Themen wie Innovation, Digitalisierung und Regulatorik positiv aus. Für zukunftsweisende Produkte und Prozesse im Unternehmen wurde Brasseler in diesem Jahr mit dem Preis als „TOP 100-Innovator“ ausgezeichnet.
Seit Ende Juli liegt die Baugenehmigung vor, die auf Grundlage einer neuen Bebauungsplanung erteilt wurde. Im Zuge dessen investierte Brasseler noch einmal erheblich in den Lärmschutz, um den Anforderungen der Lage des Unternehmens in einem Mischgebiet mit Wohnbebebauung zu entsprechen.

Investitionsvolumen beträgt 24 Mio Euro

Im neuen Gebäude werden Erfahrungswerte aus bereits vorhandenen Pilotbereichen in der Fertigung umgesetzt. So wird die Produktion nach Wertströmen und digitalen Konzepten (Ansätze der sog. Industrie 4.0) ausgerichtet. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Stärkung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Für viele Mitarbeiter verbessern sich mit dem geplanten Einzug im 2. Quartal 2024 die Arbeitsbedingungen spürbar, da mit dem Neubau die älteste Produktionshalle aus den 50er Jahren aufgegeben wird.
Bürgermeister Baier betonte in seiner Ansprache anlässlich des Spatenstichs für das neue Gebäude die Bedeutung einer guten Zusammenarbeit von Stadt und Industrie. Er dankte der Gesellschafterfamilie Niehus für ihre Verbundenheit, die sich in der fortwährenden Stärkung des Firmenstandortes als auch durch die Übernahme von gesellschaftlicher Verantwortung zeige.
Das Bauvorhaben wird mit regionalen Partnern aus OWL umgesetzt. Das Investitionsvolumen beträgt 24 Mio Euro.