Engelbert-Kaempfer-Gymnasium Lemgo: Jubiläumstreffen

Foto vor dem Eingangstor der Schule, wo Florian Lueke (links) Ausführungen zu der neuen Stele machte. In der Mitte die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Bauer, ganz rechtsFriedrich-Wilhelm Berkenkamp von der Vereinigung der Ehemaligen des EKG.

Lemgo. Am vergangenen Wochenende trafen sich ehemalige Schüler des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums, die 1946 als erster Jahrgang nach dem 2. Weltkrieg eingeschult wurden zu einem Jubiläums-Klassentreffen 65 Jahre nach ihrem Abitur.
Groß war die Freude, als sich von den ehemals 38 Abiturienten 10 Herren und von den „Einjährigen“ 5 Herren im Alter von 84 und 85 Jahren im Eingangsbereich des Schulgebäudes trafen, wo sie und ihre Frauen von Dr. Florian Lueke im Auftrag der Schulleitung empfangen und auch von dem Vorsitzenden der Vereinigung der Ehemaligen, Friedrich-Wilhelm Berkenkamp, begrüßt wurden. Die stellvertretende Bürgermeisterin Renate Bauer richtete ein Grußwort der Stadt an die Ehemaligen und lobte die Anhänglichkeit dieser Jahrgangsstufe, die nun zum 19. Mal in Lemgo ihr Wiedersehen feierten, und machte Ausführungen zur positiven Entwicklung der Mittelstraße und zu den Plänen in der Breiten Straße.
Die Ehemaligen stellten dabei fest, dass sie sich jedes Mal in Lemgo getroffen und in besonderer Weise in den vielen Jahren mit ihrer Schule verbunden gefühlt haben: Sie erinnerten an ihre Initiativen auf dem Schulhof des EKG, an die Pflanzaktion der beiden Ginkgobäume und die Tafel mit der Darstellung der Reisen Engelbert Kaempfers und die Mitarbeit an den beiden Erinnerungstafeln für die beiden Schulleiter Dr. Ernst Werner und Dr. Ulrich Walter.
Höhepunkt des Treffens war, wie bei den vergangenen, das Orgelkonzert von dem Mitglied der Jahrgangsstufe, Herrn Kirchenmusikdirektor Jobst-Hermann Koch, der nach dem gut besuchten Mittagsgebet um 12 Uhr in der St. Nicolaikirche an der Steinmann-Orgel Werke von Johann Pachelbel, Johann Sebastian Bach und Ludwig van Beethoven meisterhaft spielte und mit dem Adagio aus der Suite für eine mechanische Orgel in memoriam der inzwischen 19 verstorbenen Klassenkameraden gedachte.
Mit einem Spaziergang durch den schönen „Staff-Park“ und dem traditionellen Besuch der „Schönen Aussicht“ fand das überaus harmonisch verlaufene Klassentreffen im „Gasthaus Adria“ seinen Abschluss.
Ob es ein Wiedersehenstreffen zum 20. Mal in ein oder zwei Jahren geben wird? Mal sehen, mit was für einem interessanten Programm die drei Organisatoren Gerhard Ewerbeck, Jobst-Hermann Koch und Dieter Halle noch einmal locken werden, damit die Ehemaligen trotz des hohen Alters von Berlin, Wilhelmshaven, Münster, Ratingen, Lünen, Boppard, Tübingen wieder nach Lemgo kommen werden, um sich auszutauschen: Weißt Du noch?