Lemgo und Kalletal beschließen Smart City-Strategie

Freuen sich auf die Umsetzung der interkommunalen Smart City-Strategie: Kalletals Bürgermeister Mario Hecker (links) und Lemgos Bürgermeister Markus Baier.

Lemgo/Kalletal. Die Räte der Gemeinde Kalletal und der Alten Hansestadt Lemgo haben kürzlich die interkommunale Smart City-Strategie beschlossen. Diese wurde in den vergangenen Monaten unter Beteiligung verschiedenster Akteuren aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und der Öffentlichkeit durch das Smart City-Projekt digital.interkommunal erarbeitet. Die Strategie gibt den Weg für die nächsten fünf Jahre der Umsetzungsphase vor. digital.interkommunal ist das gemeinsame Smart City-Projekt der Kommunen Kalletal und Lemgo. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen.

Entwicklung der Strategie war offener und partizipativer Prozess

Die Erarbeitung der Strategie erfolgte in den vergangenen Monaten in einem offenen und partizipativen Prozess unter Einbindung relevanter Akteuren aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit. „Für eine erfolgreiche Entwicklung zur Smart City bedarf es einer gezielten und intensiven Planung“, so digital.interkommunal Projektleiterin Nicole Baeumer. „Besonders die Beteiligung und Einbeziehung unterschiedlichster Akteure in den Strategieprozess war uns sehr wichtig. So können wir sicher sein, dass die Strategie an den Bedarfen im Kalletal und in Lemgo anknüpft.“
Die Smart City-Strategie umfasst die Digitalisierungsprozesse im Rahmen der Stadtentwicklung. Fünf Handlungsfelder stellen die Schwerpunktthemen für das Projekt digital.interkommunal dar und sind Kernbestandteil der Strategie. Zu den Handlungsfeldern gehören unter anderem die Themen Umwelt und Gesundheit. Zum anderen beschreibt die Strategie die geplanten Umsetzungsprojekte, wie etwa die städtischen Apps für Lemgo und das Kalletal. Sie stellt den Einwohnern verschiedenste digitale Angebote gebündelt zur Verfügung. Ein weiteres Projekt sind die smarten Pilotpraxen. Dies sind medizinische Praxen, die Digitalisierung gewinnbringend und zukunftsweisend in die täglichen Abläufe integrieren. Insgesamt sind 29 Projekte geplant.
„Diese Strategie ist ein Meilenstein auf dem Weg hin zu den Smart Cities Lemgo und Kalletal. Sie ist der Leitfaden unserer digitalen Projekte in den kommenden Jahren“, sagt Mario Hecker, Bürgermeister im Kalletal. „Wir freuen uns sehr darüber, dass sich so viele Menschen am Strategieprozess beteiligt haben, insbesondere natürlich die Bürger der beiden Kommunen“, ergänzt Markus Baier, Bürgermeister der Alten Hansestadt Lemgo. „Mit all ihren Ideen, Bedarfen und Impulsen, die sie über die Projektwebseite und bei den verschiedenen Veranstaltungen eingebracht haben, sind sie ein Teil der Strategie geworden.“

So geht es weiter: Beteiligung weiterhin wichtiger Bestandteil im Smart City-Prozess

Nachdem die Räte die Smart City-Strategie beschlossen haben, wird diese vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen geprüft. Mit der abgeschlossenen Prüfung beginnt dann die Realisierung der Projekte. „Auch in der Umsetzungsphase freuen wir uns auf einen vielseitigen Beteiligungsprozess“, so Projektleitung Nicole Baeumer. „Alle Interessierten können die Smart City-Projekte weiterhin mitgestalten. Dafür bieten wir auch in der Umsetzungsphase verschiedene Veranstaltungsformate, Umfragen oder Arbeitsgruppen an.“ Alle aktuellen Beteiligungsformate, Termine und Neuigkeiten sind auf der Website unter digital-interkommunal.de zu finden.