(v.l.) Marc Hammerstein, Leiter der Kreisfeuerwehrzentrale, THW-Ortsbeauftragter Hartmut Dahm, Kreisbrandmeister Elmar Keuter, Landrat Christoph Rüther, Thomas Spieker, Oberst des Paderborner Bürger-Schützenvereins von 1831, Bürgermeister Michael Dreier, Ralf Schmitz, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Paderborn, Jürgen Lutter, Hauptmann der Kämper-Kompanie, und Ludger Schmidt, Leiter der hauptamtlichen Kräfte der Paderborner Feuerwehr.

“Ihr wart da, als Ihr gebraucht wurdet – vielen, vielen Dank dafür”. Landrat Christoph Rüther lobte das Engagement der Helferinnen und Helfer, die bei der Beseitigung der Tornado-Schäden aktiv waren, und war dabei selbst sichtlich gerührt. Gemeinsam mit Bürgermeister Michael Dreier hatte der Landrat auf den Schützenplatz in die Kämper-Baude eingeladen, um sich für das große Engagement zu bedanken. Mehr als 300 Helferinnen und Helfer waren dieser Einladung gefolgt.
Bürgermeister Michael Dreier erinnerte in seiner Ansprache an die Folgen, die der Tornado hinterlassen habe: Glücklicherweise sei kein Mensch umgekommen, es habe viele Verletzte, zum Teil Schwerverletzte gegeben. An 2.140 Einsatzorten seien Feuerwehr und Rettungsdienste aktiv gewesen. Mehr als 400 Einsatzkräfte der Feuerwehr und vom Technischen Hilfswerk seien im Einsatz gewesen. Allein der ASP habe 250 Tonnen Schutt entsorgen müssen. Diese Ausnahmesituation habe aber einmal mehr gezeigt, wieso Paderborn lebens- und liebenswert sei: “Wir stehen zusammen, bei uns in der Region wird Solidarität nicht nur groß geschrieben, sondern auch gelebt”, so der Paderborner Bürgermeister.
Bürgermeister und Landrat werden in einer weiteren Dankeschön-Veranstaltung die beim Tornado im Einsatz befindlichen Teams der drei Akut-Krankenhäuser St. Vincenz, St. Johannisstift und Brüderkrankenhaus St. Josef einladen