Lemgoer A-Jugend für Bundesliga qualifiziert

Die HL A-Jugend wird auch in der kommenden Saison wieder in der Bundesliga spielen. Foto: Handball Lemgo

Die A-Jugend von Handball Lemgo spielt auch in der nächsten Saison in der höchsten Jugendspielklasse. Das Team von Christian Plesser und Thomas Kaesting  tritt somit auch in der Spielzeit 2020/2021 in der Jugend-Bundesliga an.

Der DHB gab am Freitag nach dem Abbruch der Saison 2019/2020 bekannt, dass die Füchse Berlin und die SG Flensburg-Handewitt als Deutsche Meister gewertet werden. Beide Teams waren zum Zeitpunkt des Abbruchs Tabellenführer in den jeweiligen Meisterrunden.

Start der neue Spielzeit steht nicht fest

Handball Lemgo belegte bei Abbruch in der Pokalrunde Nord den 3. Platz in der Tabelle, punktgleich mit dem THW Kiel auf Platz 2. Der direkte Vergleich ging 22:22 und 28:28 aus. Lemgo erhielt als Härtefallentscheidung des JSPA einen direkten Startplatz für die Bundesliga 2020/2021. Als Begründung führte der JSPA diese Knappheit und das Abschneiden der B-Jugend (Westfalenmeister) an. Wann die neue Spielzeit allerdings starten kann, steht noch nicht fest.

Neben den 16 Teilnehmern der Meisterrunde sind auch die Erst- und Zweitplatzierten der vier Pokalrunden direkt für die Saison 2020/2021 in der Jugendbundesliga qualifiziert. Damit sind 25 von 40 Startplätzen bereits vergeben.

15 Startplätze noch offen

Wie genau die verbleibenden 15 Tickets ausgespielt werden, ist noch offen. “Der Jugendspielausschuss wird in Abhängigkeit des Termins der Wiederaufnahme des Spielbetriebs Szenarien für die Qualifikation und Durchführung der Jugendbundesliga 2020/21 entwerfen”, teilte der Verband mit.

Meldeschluss für die Jugendbundesliga bzw. die Qualifikation ist der 15. Mai 2020. Wenn eine Qualifikation gespielt werden kann bzw. muss, soll diese laut DHB “zeitlich nah am Saisonbeginn liegen und in verkürzter Form durchgeführt” werden.

Kein Meister bei der B-Jugend

In der männlichen B-Jugend sowie der weiblichen A- und B-Jugend wird es 2020 hingegen keinen Deutschen Meister geben, “da die jeweiligen Wettbewerbe zum Zeitpunkt des Saisonabbruchs nicht begonnen hatten oder noch nicht weit genug fortgeschritten waren”, wie der Verband erklärt.