Skarupke: „Zu viele Ausfälle, uns fehlt die Durchschlagskraft!“

Detmold/Heidenoldendorf (ruko). Mit 1:3 unterlag der TuS Asemissen bei der SG Hiddesen-Heidenoldendorf und kassierte so die vierte Niederlage in Folge.

Manuel Giebel laboriert an einer Schambeinentzündung musste im Spiel gegen Hiddesen ausgewechselt werden. Sein Einsatz im Spiel gegen Oerlinghausen ist fraglich.

Der so stark in die Serie gestartete TuS hat zurzeit immense Personalprobleme, muss mit Marius Seipt (Bänderriss), Heidschuster (muskuläre Probleme), Gordon Kral (neunwöchig Sperre), Tim Ende (Achillessehnenreizung) und Sascha Krencky (Kreuzbandriss) gleich auf fünf wichtige Stammspieler verzichten. Im Spiel gegen die SG musste dann auch noch Stürmer Manuel Giebel in Hälfte zwei ausgewechselt werden, der an einer Schambeinentzündung laboriert. „Zu Beginn der Serie stellten wir ein gut eingespieltes Team, doch aufgrund der Ausfälle muss sich jetzt jedes Wochenende mit einer anderen Belegschaft die Spiele bestreiten. Diese Ausfälle können wir einfach nicht kompensieren uns fehlt dabei besonders die Durchschlagkraft nach vorne. Zudem ist uns letztendlich auch die Leichtigkeit abgekommen, die wir zu Beginn der Serie noch hatten“, so ein nachdenklicher Asemisser Coach Carsten Skarupke, dessen Team die Hiddeser zunächst gut presste, die dennoch in der 27. Minute durch den Ex-Lemgoer Tobias Fitz mit 1:0 in Führung gehen konnten. In der 41. Minute das 2:0 für die Gastgeber, Louis Kramer der Torschütze. Asemissen zeigte sich geschockt, das aber nur kurz und Basel Neamy gelang der Anschlusstreffer (43.). Kurz darauf hatte Meier noch die große Chance auf 2:2 zu stellen, doch er konnte das Leder nicht unterbringen.      

Nach dem Wechsel hatte der TuS zunächst Glück, als die SG nur den Pfosten traf. Das 3:1 fiel in der 67. Minute durch Simon Jevsovar. „Dem Treffer ging aber ein klares Foulspiel an unserem Keeper Walter Lemke voraus, der danach nicht weiterspielen konnte“, erregte sich Skarupke. Auch Asemissen hatte anschließend noch Pech mit dem Aluminium, als Leon Schenke nur die Querlatte des SG-Tores traf.

Der nächste Spieltag:

Ligaprimus zu Gast

Ein schweres Match dürfte auf den TuS Asemissen am kommenden Sonntag daheim warten. Ligaprimus TSV Oerlinghausen wird zu Gast sein, der in dieser Saison erst drei Punkte abgeben musste. „Wir müssen bis zur Winterpause versuchen noch mal alle Kräfte zu bündeln und hoffen, dass sich in der Pause unsere verletzten Spieler regenerieren. Mit dem TSV erwartet uns ein richtiges Brett, doch der Druck dieses Spiel zu gewinnen, dürfte eher bei den Tadic-Mannen liegen. Dennoch wollen wir in dieser Partie punktemäßig etwas mitnehmen“, so Skarupke, der hofft, dass Seipt, Lemke oder Giebel, hinter dessen Einsätzen dicke Fragezeichen stehen, vielleicht wieder dabei sein werden.

Der insider-Tipp: Asemissen wird auch das fünfte Spiel in Folge verlieren, unterliegt mit 1:3-Toren.