HSG will Mittelfeldplatz festigen

Eine Institution bei Bayer Leverkusen: Trainerin Renate Wolf, die insgesamt fast 20 Jahre die Damen von Bayer trainiert und das seit 1996. Nur in den Jahren 2012 bis 2014 war sie als Geschäftsführerin und Managerin für den TSV tätig.

Blomberg (ruko). Nach dem spielfreien Wochenende und den zuvor vier errungenen Siegen in Folge erwartet die HSG Blomberg-Lippe am kommenden Samstag um 16.30 Uhr selbstbewusst den TSV Bayer Leverkusen in der Halle an der Ulmenallee. Anwurf der Partie wird um 16.30 Uhr sein.

Die Leverkusenerinnen haben zwei Pluspunkte mehr auf der Habenseite und die HSG würde in dieser Hinsicht gerne mit der Werksmannschaft gleich ziehen, zumal es in der Tabelle von Platz vier bis zu den Abstiegsplätzen sehr eng zugeht. „Ich denke, mit Leverkusen treffen wir auf eine Mannschaft, die mit uns auf Augenhöhe stehen sollte, auch wenn wir in der vergangenen Serie beide Spiel gegen den TSV verloren haben“, so HSG-Trainer André Fuhr. Insgesamt gesehen konnte die HSG aber in den vergangenen Jahren öfters gegen Bayer die zwei zu vergebenen Punkte einsacken. Leverkusen verfügt über einen breiten Kader, in dem sich viele junge, interessante Talente tummeln. Mit den Nationalspielerinnen Katja Kramarczyk, Jenny Karolius sowie Anne Jochin und Franziska Mietzner verfügt Bayer aber auch über sehr erfahrene Akteurinnen. Diese Mannschaft, das weiß auch André Fuhr, ist in der Lage fast jedem Team in der Liga das Leben schwer zu machen, auch wenn die Mädels von Renate Wolf jüngst überraschend im DHB-Pokal gegen Bad Wildungen ausschieden. Beide Teams wollen sich möglichst weiter im gesicherten Mittelfeld festsetzen, die Zuschauer dürfte also eine spannende Partie erwarten, in der André Fuhr in der glücklichen Lage ist, alle seine Spielerinnen einsetzen zu können.

 

 

Geht Fuhr ins 17. Jahr?

 

 

Ob Fuhr auch in der kommenden Saison in sein 17. Trainerjahr bei den Nelkenstädterinnen gehen wird, darüber sind noch keine Gespräche geführt worden. „Über dies wird demnächst gesprochen werden“, so die kurze, knappe Info des HSG-Trainers.