Kariem Moussa: „Das Team sukzessive verjüngen!“

Barntrup (ruko). Wie schon bekannt wird Daniel Barbarito sein Amt als Chefcoach beim Fußball-Bezirksligisten RSV Barntrup zum Ende der Serie aufgeben. Ihm wird Kariem Moussa folgen, der trotz seines Alters von 25 Jahren schon sieben Jahre Trainererfahrung auf dem Buckel hat.

Mit dem 25-Jährigen Kariem Moussa als Coach will der RSV Barntrup vermehrt auf die Jugend setzen.

Großer Teil des
Kaders wird gehalten

Die sammelte er bisher ausschließlich im Jugendbereich. Von der C- bis A-Jugend hat Moussa sämtliche Abteilungen beim SV Jerxen-Orbke als Coach durchlaufen, war dabei früh mit seinen Teams überkreislich vertreten. Zuletzt trainierte er die B-Jugend des SV Höxter, die in der Bezirksliga beheimatet ist. Jetzt will Moussa den Schritt in den Seniorenbereich wagen. „Der Kontakt zum RSV kam durch RSV-Akteur Florian Bobe zustande, mit dem ich in Jerxen in der Jugendabteilung zusammen gearbeitet habe. Dann ging alles eigentlich sehr schnell, zumal sich der Verein sehr um mich bemüht hat. Das hat mit imponiert. Ich freue mich auf die neue Aufgabe“, so Moussa, der hofft im Sommer seinen Dienst antreten zu können, soweit es die Pandemie zulässt. Zusammen mit dem Sportlichen Leiter beim RSV, Michael Müller, hat er schon mit der Kaderplanung für die neue Saison begonnen und kann berichten, dass der grobe Stamm der Barntruper Spieler seine Zusage für die neue Serie gegeben hat. „Zunächst war es für uns erst einmal wichtig, dass wir den größten Teil des Kaders halten können. Das ist uns gelungen. Es wird aber auch Neuzugänge geben“, so Moussa weiter, der den Kader in Zukunft sukzessive verjüngen will. Dabei baut er auch auf die eigene Jugend. Der RSV ist mit Jugendmannschaften, teilweise in Spielgemeinschaften, von den Minis bis zur A-Jugend vertreten. Dieses Potential will der neue junge Barntruper Coach nutzen. „Darum müssen wir aber einige Strukturen im Jugendbereich verbessern“, hat Moussa einen Plan, die RSV-Jugend noch besser in das Gesamtkonstrukt RSV einzubauen. „Kariem baut auf junge Leute, das ist auch unsere Philosophie. Darum haben wir ihn auch verpflichtet“, geht auch RSV-Präsident Andreas Pape mit den Plänen von Mousa konform

Die Weiterentwicklung der Mannschaft steht unter anderem für Moussa im Vordergrund. „Allerdings ist es oft ein schmaler Grat der da beschritten wird, wenn man die Entwicklung des Team vorantreiben möchte, dabei aber auch erfolgreich sein will. Wir müssen da den richtigen Mittelweg finden“, so Moussa.

Barbarito:
Vorbehaltliche Zusage

Im engen Austausch steht Moussa schon jetzt mit Daniel Barbarito. „Vor dem Lockdown haben wir uns einmal getroffen und wir haben uns über eine Stunde ausgetauscht. Jetzt telefonieren wir mindestens ein mal die Woche und ich habe ein gutes Gefühl, dass der RSV da den richtigen Nachfolger für mich gefunden hat. Kariem baut auf die Jugend und das sehe ich genau so, denn einige unserer Spieler haben da schon ein gewisses Alter erreicht und die Mannschaft braucht einfach frisches Blut. Kariem ist sehr gut vernetzt, was den Jugendbereich betrifft, und dürfte der richtige Mann sein, die Mannschaft in Zukunft zu verjüngen. Er wird eng mit unserer Jugendabteilung zusammen arbeiten, in der aber einige Dinge verändert werden müssen, wollen wir in Zukunft von dieser Abteilung für unseren Seniorenbereich zehren. Ich traue Kariem zu, mit dem der RSV ein längerfristiges Engagement anstrebt, den Verein in den nächsten Jahren nach vorne zu bringen“, so Barbarito, der auch in Zukunft im Trainergeschäft tätig sein wird: „Beruflich wird sich in nächster Zeit endgültig klären, wie es für mich weiter geht. Vorbehaltlich habe ich einem Verein schon jetzt meine Zusage als Coach gegeben, kann dies aber erst äußern, wenn sich das Berufliche geklärt hat“, so Bundeswehrsoldat Daniel Barbarito, der den Kontakt zu den „Roten Teufeln“ auch in Zukunft nicht abbrechen wird: „Schließlich bin ich seit 30 Jahren mit dem Klub verbunden. Da sind Freundschaften seit Kindertagen entstanden, die ich natürlich weiter pflegen werde“.